Irgendwo eine Farbe


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Rechts neben dem Bett,
aufgehängte schwarze Skelette,
sie hören die Stimmen,
die im zu kleinen Morgenmantel
eingenäht sind.
Links sitzt das Mädchen
neben dem Ton der Flöte,
die unablässig hektisch,
lautlos ihre Schreie
in sich aufsaugt.
In der Mitte der Flucht
dämmert eine weiße Lampe,
vernebelt die grüne Fläche
des zerfledderten Tuchs,
grün, unpassend leuchtet.
Irgendwo füllt sich
eine Pfütze mit Himmel.
Farbe für mich.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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