Freiheiten beseelter Geister in grenzenlosem Widerspruch zur Macht


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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Moderne Zeiten holen uns ständig ein, ein völlig normaler Prozeß, der menschlichem Erfindergeist entspringt. Adam und Eva, eine flache Erdscheibe, der Mann im Mond, Fliegen können nur Vögel, bewegte Bilder auf Leinwänden, die Kette überwundener Errungenschaften und Kenntnisse ließe sich beliebig fortsetzen. Im Mittelpunkt, im Fokus Mensch selbst, der versucht, mit allem Neuem zurechtzukommen.

Dabei schauen die Versuche oftmals kläglich aus, angeblich handfestes Wissen revidieren zu müssen, weil gar manchmal das Gegenteil beweisbar sich offenbart. Weg vom Hokuspokus eines Aberglaubens, einer irrational fanatischen Haltung voller Scheuklappen, hin zur nüchternen Beweisführung mittels des Verstandes, der über allem steht und knallharte Fakten schafft, die eben nicht einfach ignoriert werden können.

Trotzdem bieten sich genügend Räume und Schauplätze der Spekulation, des Mißtrauens, eines Irrglaubens, der in den Köpfen Verunsicherter vielfach Unheil anrichtet, sich ausbreitet, um Widerstände zu mobilisieren. Beispiele beschäftigen uns tagtäglich, die gerade von Persönlichkeiten in gewissen Ämtern ihr eigenes Unvermögen zeigen. The Donald an der Spitze der Neuen Welt bescheinigt explizit, inwieweit cholerischer Fanatismus und Narzißmus eine gefährliche Allianz des Unwissens eingeht, um gleichzeitig die Bevölkerung exemplarisch mit zu bestrafen, egal ob diese ihm folgt oder sich ihm widersetzt.

Keineswegs betrifft dies nur das Land des America First, Parallelen zum ewigen Feindbild der Amis können nicht weggedacht werden. Auch jener Wladimirowitsch steht im Mittelpunkt eigener Herrschaftsansprüche, die gefälligst umzusetzen sind. Dort hat eine Opposition weiterhin keine Chance: die Fortsetzung des Zarismus, Stanilismus und sogenannten Kommunismus. Europa entwickelt sich gleichwohl zurück mit dem erneutem Aufkommen des Nationalismus, siehe Polen, Ungarn, Österreich und Italien.

Am Anfang war weder das Wort noch irendein Gott, sondern die Idee, ein Klang, der dem Wesen des Kosmos entspricht, der in seiner Unendlichkeit von Raum und Zeit alles Materielle enstehen lassen kann, um im nächsten Moment es aufzulösen. Das All bestimmt das Sein in jedweder Form, ein Dramaturg ohne Regisseur mit Darstellern, die genauso professionell wie dilettantisch agieren dürfen, Bühnenbildern in unendlicher Vielfalt sich ständig verändernd, während Klänge alles und jeden beseelen oder gar verteufeln. Himmel und Hölle ein Widerspiegel, entnommen aus den Urtiefen sämtlicher Gedankenspiele.

Wo die Phantasie auf Grenzen stößt, eingeschränkt sich beschränkter Ansichten unterzuordnen hat, verebben die Melodien der Vogelstimmen, hält die Welt den Atem an, gerät in heftige Konflikte, um nicht daran zu ersticken, ertrinkend in einem Meer voller Selbstzweifel, wieso das Diktat solch verbohrter Fanatiker ihnen weiterhin trotzen darf, obwohl mit kurzem Blick zum Himmel, der Kosmos stets die passenden Antworten bereithält.

Nada Brahma, OM, Amen

Lotar Martin Kamm

 Kategorie: Meinung

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