Trumps „Space Force“ soll amerikanische Dominanz ausbauen


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Von Science-Fiction-Phantasien beflügelt

Größenwahn steigt so manchem Gesellen zu Kopf. Je mehr Macht ihm verliehen, desto höher die Möglichkeit, diesen tatsächlich in die Tat umzusetzen. Da kommt ein „Humpty-Trumpty“ daher und will gleich ganz viel mehr. Sei es eine Mauer zwischen Mexiko und seinem America First, Nordkorea und dem Iran zu drohen oder aber eine Weltraum-Streitkraft 2020 ins Leben zu rufen.

Mutter Erde ächzt unter der folgenreichen Last einer Menschheit, die so gar kein Verständnis für Umweltschutz hat, den hausgemachten Klimawandel eben nicht einfach wegsteckt, welchen The Donald ohnehin als unzutreffend bezeichnet. Was interessieren die Belange auf dem blauen Planeten, wenn vermeintliche Feinde aus dem Kosmos uns alles streitig machen wollen? Wer in solchen Bahnen denkt, hat nicht nur zuviel Science-Fiction-Filme konsumiert, sondern sowieso einen gehörigen Denkfehler!

Gefahr von grünen Marsmännchen bis hin zur Unterjochung der Menschheit?

Bevor man sich in solchen Szenarien vergallopiert, sollte man völlig nüchtern der Realität ins Auge blicken, soweit dies überhaupt möglich angesichts technischen Fortschritts anderer Spezies aus dem All. Denn wenn derartige in der Lage, mittels entsprechender Ausrüstung uns aufzusuchen, sind sie der Menschheit haushoch überlegen. Nehmen wir die nicht aus der Luft gegriffenen Beobachtungen von UFOs hinzu, – man darf ruhig davon ausgehen, daß diese real vorhanden -, erscheint jedwede Space Force als ein Gag, der kaum noch zu toppen ist!

Was sollen solche Streitkräfte ausrichten, Mr. Trump? Nichts! Sogenannte „Weltraum-Kriegsführungsprofis“ können auf keinerlei Erfahrungswerte zurückgreifen, es sei denn, sie werfen einen Blick in die unzähligen Science-Fiction-Filme, die allerdings menschlicher Phantasie entsprungen. Einen Schritt weitergedacht, geht Mensch stets von eigener Grundeinstellung aus: Es gäbe eine Gefahr von „grünen Marsmännchen“ bis hin zur Unterjochung der Menschheit. Und nun? Falls Spezies aus den Weiten des Kosmos dies beabsichtigen sollten, hat Mensch ohnehin keine Chance, dies zu verhindern.. Viel wahrscheinlicher: Sie wenden sich ab, weil Homo sapiens als hoffnungsloser Fall sich selbst und Mutter Erde vernichtet!

Eine Politik der Zerstörung sucht ständig neue „Spielwiesen“ ihrer Entfaltung

Wenn Macht den Hals nicht voll genug bekommt, sucht sie sich stets neue „Spielwiesen“. Auf einem Fußballplatz oder im sportlichen Wettstreit mag das noch mit halbwegs fairen Spielregeln ein Ventil sein, Krieg und Elend sind die Ergebnisse jener folgenschweren Eigenschaft.

Eine Menschheit, die mal den Mond betrat, versucht, in naher Zukunft auf dem Mars zu leben, alles in unserem sehr kleinen, beschränkten Sonnensystem, sollte tunlichst kein Kriegsgeheul im All in Erdnähe veranstalten, das schaut nicht nur lächerlich aus, das verpulverte Geld wäre besser zum Schutz der Umwelt oder für soziale Projekte angelegt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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