Gedankenwirbel


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Ich gedenke nicht,
an morgen zu denken,
wenn ich jetzt
mit wirbelnden Gedanken rumhänge.
Was soll es nützen,
mich in die Zukunft zu flüchten,
wo ich mich jetzt muß schützen,
vor der Welle der Eindrücke,
die nicht fähig, eine Brücke
zu bilden zur Gedankenstütze.
Sie trollen wie Sand im Wind
von einer Hirnwand zur nächsten hin,
häufen sich an, weg ist der Sinn.
Kindische Spielchen sind das,
mit einem Sieb Wasser schöpfen,
auf Konfetti Buchstaben schreiben,
sie fängt, damit sie den Namen des Liebsten anzeigen.
Zeitvertreib im Stundenglas,
versuch doch, einen von uns dir vorzuknöpfen,
macht´s Spaß, Sandkörner im Kopf zu zerreiben?
Den Gedanken ist es egal,
es ist heute und zukünftig legal,
Blätter im Sturm einzusammeln,
oder Fenster und Türen zu verrammeln.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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