Strafzölle gegen China – na und?


Darauf scheiß ich…

Genau so widerlich. Was ein blonder Doller mit America First bewegen kann, zeichnet aus den prädistinierten ersten Staatsmann. Trumpomanie lautet die neue US-Melodie, welch Genie, die einen tönen mögen, es jubelt sich so schön an vollen Trögen! Geld spielt ohnehin keine große Rolle, so handelt der olle Dolle. Wer schon ins Scheißhäusle pfundig investieren will, der wartet auf janz schrill.

Im Prinzip ist ja dagegen nichts zu sagen, aber dennoch muß man sein Motto beklagen. Denn wer America First bei jeder Gelegenheit anpreist, der handelt nicht nur äußerst dreist, sondern beweist, daß in Wirklichkeit es ihm ums eigene Wohl geht, insofern ihn zu stoppen, ist nie zu spät.

Aber gleichzeitig erneut Strafzölle gegen China verhängen, ihm sein strenges Diktat aufdrängen, das bricht einen zunehmenden Handelskrieg vom Zaun. Da wäre noch ganz anderes dem Humpty-Trumpty zuzutrauen. Wie wäre es mit gezielten Krieg gegen den Iran? Ist es auch nur mit Wortgetöse wie bei Nordkorea dabei getan? Mal schnell Drohkulissen aufbauen, um zu schauen, ob das alte Persien den USA trotzen mag. Wer führt aus den Erstschlag?

Das liegt doch auf der Hand, der Hegemon außer Rand und Band will einfach weiter expandieren, hat so gar nichts zu verlieren, um sein Diktat der Welt aufzudrängen. Dessen Militärmacht toppt uns alle um Längen! Da paßt ein The Donald prima ins häßliche Spiel, erweist sich als gut für solch Ziel. Ob ein neues Bad im Weißen Haus oder der Anstrich der Air Force One – der Trump lebte schon immer in Saus und Braus, da kommt’s auf ein bisserl mehr nicht an.

Die Bürger in der reichsten Nation auf Erden zahlen die Zeche selbst als Soldaten in Blechsärgen, Hauptsache dem Präsident gedient, weil sich’s so geziemt. Doch das mit dem Reichtum ist eine Sache, daß sich da niemand was vormache, weil was wenigen ein Leben in Luxus beschert, hat die meisten noch längst nicht genährt. In anderen Worten krassiert in Amiland Armut mehr, als manch einer wahrhaben will, da hülft auch kein tägliches Trump-Gebrüll.

Was die Mafia von Italien aus der Welt an Verbrechen angedeihte, sich bisherig nahtlos überall einreihte. Hauptsache per Korruption angehäufter Reichtum skrupellos sich durchsetzen mag, auf gerechte Gesetze wartest du bis auf den jüngsten Tag. Es gilt weiterhin, und das ist der pervertierte Sinn: Die Kleinen fängt man, die Großen läßt man laufen. Welch dramatischer Bann, zum Haare raufen!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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