Nicht ohne meine Pfirsichhaut


https://pixabay.com/de/frau-netzwerke-gesicht-gedanken-3563044/

pixabay.com

Überall wirkt das hungrige Grausen,
Gefahren, die in die Tiefe spülen,
verkrustete Wände Körper abschaben,
Scherben deine Form überziehen.

Umflochten mit Schuppen zum Schutz,
gepanzerter Wille, beruhigtes Verlangen,
machst du dies, machst du jenes,
sehnst Mutters Brust, die alles Stillende.

Der Mantel der beengten Identifikation
reibt an den Gedanken wie Fußkettchen
an den Fersen, verzehrt das Glück,
verleiht keine Sporen, ertränkt das Ich.

Hungrig geboren, die Welt zu genießen,
verzehrt Enge die fließende Nahrung.
Das Leben zerbröselt unter Panzern,
pulsiert unter sanfter Pfirsichhaut.

Nafia

Kategorie: Gedichte

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Gedichte abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.