Frieden ohne Aussicht auf weltweite Dauerhaftigkeit


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Artenvielfalt entspricht der Schöpfung

Manchmal könnte man aus der Haut fahren, aber letztendlich funktioniert dies ohnehin anatomisch sowieso nicht und selbst wenn, bleibt es dennoch beim Konjunktiv, weil die folgende Einmaligkeit schlicht das eigene Leben kosten wird. Aber die berechtigte Wut verbleibt und nehmen wir mit in solchen Momenten der Entrüstung, der unbedingt meist ein längerer Prozeß der Hoffnung vorausgegangen, in dem an des Menschen Einsicht und Verstand appelliert.

Vergebens, das Unvermeidbare geschieht trotzdem wider aller Erfahrung, die Lawine der Gewalt entlädt sich erbarmungslos wie schon seit Urzeiten. Was der Kosmos mit der weltlichen Natur schöpferisch entsandt, zunichte gemacht in schnellen Momenten gewaltiger Zerstörungskraft. Frieden, eine berechtigte Forderung ohne Aussicht auf weltweite Dauerhaftigkeit, obwohl ermahnend sämtliches Leben genau dieses Ziel verwirklicht?

Verklärte Vorstellung trotz eindeutiger Indizien?

Sicherlich mögen bestimmte Gesellen all jenen verächtlich entgegenschmettern, wie weltfremd die ewige Forderung nach Frieden angesichts der vollendeten Tatsachen menschlicher Kriegseinsätze verklärt daherkommt. Aber was vermag denn sonst die Aussichtslosigkeit stoppen, um ihn real umzusetzen?

Eine neue Welle der Sehnsucht nach Frieden formierte sich hierzulande nach heftigen Protesten zum NATO-Doppelbeschluß, dessen Scheitern absehbar war, die Friedensbewegung ließ Hunderttausende Menschen auf den Straßen protestieren. Kein Wunder, daß Nicole Hohloch mit dem Song „Ein bißchen Frieden“ beim Eurovision Song Contest 1982 den Zeitgeist der besorgten Menschen erreichte und ihn auch deshalb gewinnen konnte, der mit der bescheidenen Textzeile aus Bernd Meinungers Feder endete: Sing mit mir ein kleines Lied, daß die Welt im Frieden lebt. Vermag auf Erden Frieden Spekulation einer Illusion sein oder eine tiefverwurzelte Lebenseinstellung, also Sehnsucht, die entsprungen aus Mutters Schoß das verlorene Paradies einfordert?

Der blaue Planet – ein sichtbar erschreckendes Szenarium

Egal aus welcher Entfernung andere Spezies in den Weiten des Kosmos einen Blick auf unseren blauen Planeten werfen, je nachdem betrachten sie irgend ein Zeitgeschehen, welches somit schon stattgefunden bis hinein in die augenblickliche Gegenwart. Und was offenbart sich dann ihnen? Kriege und Zerstörung. Friedenszeiten waren stets kurze Ausnahmen, um neue Kräfte zu sammeln für eine noch schrecklichere Fortsetzung zerstörerischen Ausmaßes.

Homo sapiens ein Wesen, dessen eigentlicher Ursprung zwar entwicklungsinterpretiert Mutter Erde zugeordnet wird, vergleicht man allerdings sämtliche ungereimten Indizien zusammen mit kosmischen Einflüssen, ergeben sich andere Möglichkeiten, die zwar gern als Spekulationen und Hirngespinste abgetan, aber dennoch präsent vorhanden bestimmte Spuren hinterlassen haben. Nicht nur der oft belächelte Erich von Däniken griff solche Überlegungen auf. Unfriedenstiftende Beweggründe folglich Spuren aus dem All, während die Erde eigentlich mit ihrer Artenvielfalt ursprünglich einem schöpferischen Gedanken folgend sich friedvoll entwickeln sollte?

Der Mensch im Fokus einer hohen Verantwortung

Längst geht es bei der Friedensforderung nicht mehr um ein verklärtes Weltbild, sondern vielmehr um das nackte Überleben unseres Planeten selbst, bzw. die Verhinderung einer atomaren Katastrophe ungeahnten Ausmaßes. Trotz trüber Aussichten der Zukunftsprognose verhaltender Optimismus als Hoffnung erweisend, an einen möglichen, letzten Strohhalm sich klammern? Wir Menschen, die den Anspruch hegen, die Welt zu beherrschen, stehen im Fokus einer sehr hohen Verantwortung.

Doch werden wir ihr gerecht so kurz vor möglicher Apokalypse? Was muß geschehen, das Unvermeidbare im letzten Moment zu verhindern? Oder kann die einmal gestartete Entwicklung hinein in Endzeitszenarien, einem aufgezogenen Uhrwerk gleich, nicht mehr aufgehalten werden? Diese besorgten Fragen niemand zu beantworten vermag, aber stetig im Bewußtsein mitschwingend unser Dasein beeinflussen. Tun wir alles Menschenmögliche, um Mutter Erde friedlich zu gestalten, selbst wenn die Aussichten nach wie vor äußerst gering.

Ein Musiker äußerte mal diesen wahrhaftigen Satz, nämlich Jimi Hendrix:

„Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht überwindet, erst dann wird es Frieden geben.“

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Eine Antwort zu Frieden ohne Aussicht auf weltweite Dauerhaftigkeit

  1. wolfgang fubel schreibt:

    Ich kann nur für mich in dieser Welt versuchen, vernünftig zu leben, ich habe keinen Einfluß auf das Verhalten Anderer. Auch habe ich die Zwecklosigkeit andere zu beeinfussen aufgegeben!
    Die Sinnlosigkeit eines solchen Vorhabens wird mir in aller Deutlichkeit jeden Tag vor Augen geführt. Übrig bleibt nur das Selbst! Das Selbst ist für mich zum festen Bestandteil meines Lebens geworden, und das habe ich nur mit mir selbst zu verantworten.

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