Über das Übelsein Herrschaftswilliger


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Es will ihm einfach nicht übel werden,
er fühlt keine Seelenbeschwerden.
Das, was ihm zum Kotzen bringt,
ist nicht, wenn jemand mit dem Leben ringt.

Sein Magen wird nur sauer, stößt ihm bitter auf,
wenn er kann nicht bestimmen den Weltenlauf.
Es zieht ihm sein Gedärm zusammen,
wie kann man nur für Fremde Geld sammeln?

Mit seiner Sprache spuckt er Galle aus,
Verachtung im Ton, höhnendes Graus,
wenn seine Minderwertigkeit Nahrung kriegt,
sein Herrschaftsgehabe auffliegt.

Von einem zu erzählen, dem die Seele fehlt,
für den Humanismus, weil Fremdwort, nicht zählt,
ist untertrieben, es ist Mode, despotisch zu agieren,
nicht die Seele, sie haben Sorge, den Magen zu verlieren.

Für ihren gefüllten Bauch opfern sie Seelenbeschwerden,
warum soll man die Seele mit Nächstenliebe ernähren?
Wenn Maßeinheiten für Güte Menschen zum Kotzen bringt,
dauert es nicht mehr lang, bis der Kodder Freiheit verschlingt

Nafia

Kategorie: Gedichte

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