Das Ende des glorreichen Neoliberalismus in Sicht


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Humanismus ad acta legen

In der offizielen Menschheitsgeschichte gab es nur kurze Friedenszeiten, generell keine einzige weltweit betrachtet. In anderen Worten, unsere Spezies trachtet stets nach dem Leben angeblicher Feinde, weil tatsächlich manche ihre Macht ausbauen zugunsten eigener Profilierung mit hohem Reichtum verbunden. Korruption allerorten, schließlich gilt es, sie stets am Laufen zu halten.

Daran hat sich bis heute nichts geändert, nur daß inszwischen bald acht Milliarden Menschen auf Mutter Erde verweilen, um diese sich zu teilen. Ohne Multikulturalismus hätte es lediglich Stillstand gegeben. Das, was Nationalisten, die Neue Rechte fordern, widerspricht sich, kann nicht im geringsten funktionieren, das tröge Geschrei gegen „Multikulti“ entspricht einer schallenden Orhrfeige wider des Verstandes, entlarvt jene Hetze als einen Akt irrationaler Verblendung, die somit nur im Rassismus münden kann und ganz offensichtlich gezielt soll.

Im Fahrwasser dieser zugelassenen Wiederholung des neuerwachten Nationalismus badet und ölt sich der allgegenwärtige Neoliberalismus, den besonders konservative aber auch angeblich Parteien der Mitte, rechts und links die extremen beäugend, hegen und pflegen auf Kosten einer tatenlos zuschauenden Bevölkerung, die kaum noch Mittel hat oder hegt, sich gegen ihn zu stellen. Somit darf der Weg neoliberaler Ausbeutung, dem Sozialabbau bei gleichzeitiger Hofierung der Hochfinanz und Großkonzerne ungebremst sich ausbreiten, sorgen die Widerstände links- und rechtsextremer Strömungen für entsprechende Ablenkung.

Eine linkssozialistische Ausrichtung gerät dabei offensichtlich ins Hintertreffen. Man könnte dabei auch versucht sein, zu behaupten, jedwede Verbesserung hin zu mehr Mitsprache, gerechter Verteilung, Friedensabsichten wird gezielt vereitelt, weil Zwietracht, Krieg und Elend stets neue Profite versprechen, menschliches Leid in Kauf nehmen.

Welch simple Taktik, die perfider kaum sein kann. Mal schnell engagierte Zeitgenossen als „Gutmenschen“ diffamieren, um eigene Verfehlungen zu kaschieren, es funktioniert so denkbar einfach, das Hassen, schlagen und stechen. Zerstörung auf dem Zenit, doch einen Pardigmenwechsel wird niemand verhindern, erst recht nicht das Bösartige.

Einfach mal besinnen, innehalten und beobachten, was da vor unseren Augen tagtäglich geschieht: Menschen werden per Autos über den Haufen gefahren, ertrinken als Flüchtlinge im Meer, pfercht man wieder zusammen in Zentren entlang europäischer Grenzen oder in Nordafrika, hierzulande läßt man sich von einer rechtsradikalen Minderheit europaweit lancieren und erpressen, The Donald droht nahezu allen Nationen, unberechenbar unterwegs, während er gleichzeitig sich stark macht für mehr Aufrüstung, noch vor America First sich und seinen Familienclan fördert bis hinein in korrupte Wirtschaftsnischen nach simplen Mafiagepflogenheiten, die Zahl despotischer Staatsoberhäupter nimmt weltweit dramatisch zu, gleichzeitig die Umweltzerstörung, alles dem Rausch eines glorreichen Neoliberlismus verpflichtet, kurz vor dessen Endphase. Und dann…?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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