Seehofsöder wie gemeine Köter kläffen


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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Die rechte Mischpoke ohnehin sich übt im Nachäffen. Das weiß, wer genauer hinschaut, es zahlen viele den Preis, wenn sich blaunes immer mehr traut, im Hintergrund von manch Konzern mit aufgebaut. Hauptsache der einfache Mann, auch die Frau, kriegt nichts mit, zieht man gezielt in jenen patriotischen Bann, welch trügerische Schau. Statt aus der Geschichte zu lernen, kommt manch einem wohl bekannt vor, züchtet man erneut ne fiese Brut auch in Kasernen. Wach auf, du teutscher Tor!

Solange ne CSU als kleinster Koalitionär darf bis hinein in die Europapolitik ihr Machwerk ungebremst ausleben, sollte niemand einfach sich beschämt wegducken. Wer stoppt jenes nationalistische Bestreben? Wenn nicht, wird sich dies als großer Fehler entpuppen. Darauf sind die Seehofsöders erpicht. Der Letzte mache aus das Licht!

Na, wer wird denn gleich die Flinte ins Korn werfen, wer nicht kämpft, hat schon verloren. Jetzt erst recht die Krallen schärfen, keineswegs nett gedämpft, sondern voll Tatendrang wie neu geboren. Gegendemos sind klare Argumente, überall Widerworte finden, beäugt dabei och die Polente, unbedingt wenn aalglatte Politiker sich winden. Die haben nur ihren Posten, weil fünfzehn Prozent mal Protestzeichen setzen wollten. Wenn nur wüßten jene Vollpfosten, daß deren Klientel alles andere als unbescholten. Aber Mensch läßt sich nun mal blenden, dieses Spiel hat meist Erfolg, man trägt seine Helden auf Händen, hievt sie auf manch irrationale Wolk’.

Entfleucht aus Ösiland damals entfachte der mit Stutzbärtchen den allseits bekannten Brand, wie markig doch die Geschichte sich wiederholt, heut ischt’s ein langer Kurz, der per Achse der Willigen seine Landsleute umpolt. Da folgt kein Sturz vom hohen Roß, Dekadenz spielt sich auf als Boß. Das Fatale daran: Europa läßt sich erneut spalten, die Neue Rechte zieht es in ihren Bann, schon darf in Bayern die Polizei schalten und walten!

Hunde, die bellen, beißen nicht, bei Kläffern ist manch einer darauf erpicht, die Füße still zu halten, weil jene Amtsinhaber sich alles krallten, was nicht niet- und nagelfest. Wer dagegen interveniert, dem geben sie den Rest. Völlig ungeniert. Schließlich haben genug Willige per Haßgeschrei, sie seien das Volk, ihnen den Weg planiert. Einerlei, von nun an wird pariert!

Wer sich ihnen widersetzt, wird datentreu aufgelistet, oder gegen sie gehetzt, weil der blaune Sumpf sich längst hat eingenistet. Demokraten weltweit und in diesem Land, seid bereit, verjagt jene Schand, bevor sie noch mehr Macht ausüben werden. Denn die fackeln nicht lange, alles zu zerstören, was mühsam aufgebaut. Manch einem wird Angst und bange, wie simpel sie Massen betören, was sich erneut zusammenbraut. Seid bereit, noch gibt es die Zeit, zu stoppen sich anbahnendes Leid.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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