Pariser Abkommen: Michael Bloomberg führt Donald Trump vor


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Wikimedia Commons CC BY 2.0

Trumps Ignoranz beflügelt dessen Gegner

Den Respekt vor der Umwelt bewies Michael Bloomberg bereits in seiner Zeit als Bürgermeister von New York, in der er zwölf Jahre lang sich darum bemühte, die Stadt menschen- und umweltfreundlicher zu gestalten. Ob mit dem initiierten New-Housing-Marketplace-Programm oder den 23-Jahres-Plan zur nachhaltigen Entwicklung.

Sein jüngster Entschluß bezieht sich darauf, eben nicht zuzulassen, daß die USA als Weltklimasünder in die Geschichte eingeht, indem er kurzerhand den vorgesehenen Beitrag des Landes in Höhe von 4,5 Millionen Dollar begleicht. Mit der Ablehnung der Trump-Administration des Pariser Abkommens führt Michael Bloomberg insofern den 45. US-Präsidenten nunmehr vor, was wiederum erst recht dessen Gegner beflügelt.

Bloomberg warnte vor „Betrüger“ Trump

Obwohl Michael Bloomberg im Jahr 2000 die Seiten wechselte, er war zuvor langjähriges Mitglied der Demokraten, wollte den Vorwahlkampf in der Partei umgehen, somit in die Republikanische Partei eintrat, bleibt er seinen Überzeugungen treu, läßt sich keineswegs beirren. Kein Wunder, wenn man bedenkt, welch großes Unternehmen er mit dem Medienunternehmen Bloomberg L.P. gründete und aufbaute.

Wenn die Arroganz der Klimawandelleugner gen Himmel schreit, allen voran mit einem Donald Trump an deren Spitze, dann darf man sich nicht wundern, wenn der ehemalige, umweltengagierte New Yorker Bürgermeister sich einschaltet, eine derartige Haltung mißbilligt. Da sich unverblümt jener Leiter der EPA, Scott Pruitt, hinzugesellt, somit erneut Auto- und Ölkonzerne hofiert werden, fühlt sich natürlich ein Michael Bloomberg erst recht aufgefordert, nicht untätig es dabei zu belassen. Er hatte bereits im Wahlkampf Donald Trump als „Betrüger“ bezeichnet. Schaut man den Werdegang des 45. US-Präsidenten an, kann man dies nicht verneinen.

Gewitterwolken verheißen nichts gutes

Im politisch übertragenen Sinne erst recht. Ausgerechnet das aus Frankreich stammende Pariser Abkommen bleibt gefährdet mit der Ignoranz dieses US-Präsidenten, da mag ein Michael Bloomberg vielleicht zu blauäugig hoffen, Trump umstimmen zu können. Eine Allianz der Außenseiter weist auf weitere ungelöste Probleme hin, die mit Glanz und Gloria keinesfalls zu bewältigen sind.

Schon möglich, daß Donald Trump in Emmanuel Macron einen Gleichgesinnten gefunden hat, dennoch sollte dieser junge französische Präsident nicht vergessen, wie Weltpolitik schnell sich in ein Desaster entwickeln kann, wenn Militärschläge, Expansionen und Umweltverbrechen die Oberhand gewinnen!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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