Mighty Earth prangert Tropenwaldzerstörung an


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Futterimporte aus Übersee endlich stoppen

Maßlosigkeit beherrscht große Teile unserer Konsumgesellschaft, belastet die Umwelt und letztlich auch den Menschen bis hinein in sämtliche Winkel unserer Erde. Anstatt nicht nur dies als gegeben zu erkennen, zu verinnerlichen, um entsprechend den Lebenswandel zu ändern, zieht besonders die verantwortliche Politik es vor, nahezu alles beim Alten zu lassen.

Selbstverständlich sollte auch der Kreislauf der brutalen Massentierhaltung längst verinnerlicht sein, die Zusammenhänge vom exklusiven Tierfutter wie Sojabohnen, die obendrein genbelastet im großen Stil in Südamerika angebaut werden, dadurch der Regenwald weiterhin nonstop vernichtet wird. Erneut folgt eine dringende Warnung, die Umweltorganisation Mighty Earth prangert die Tropenwaldzerstörung an, ROBIN WOOD fordert somit Konsequenzen.

Jeder einzelne Verbraucher kann viele bewirken

Wenn er denn endlich umdenkt. Insofern sind Vegetarier davon ausgeschlossen, leisten ihren Beitrag dazu, eben Massentierhaltung zu verhindern. In jenem kausalen Zusammenhang jetzt eine sofortige Umstellung der Ernährung einzufordern, wäre sicherlich äußerst hilfreich, läßt sich nur nicht umsetzen. Dennoch könnte bereits täglich weniger Fleischkonsum einiges dazu beitragen, jenen unverantwortlichen Kreislauf in Frage zu stellen, sogar am Ende zu stoppen.

Was nützen schon großartige Demos gegen Massentierhaltung wie die alljährliche „Wir haben es satt“, wenn trotzdem der gedankenlose Verbraucher seinen täglichen Wurst- und Fleischbedarf keineswegs überdenkt und Maßlosigkeit walten läßt? Schaut man sich die Preisentwicklung dazu an, sind im Verhältnis Obst und Gemüse stetig teurer geworden, während die fleischverarbeitende Industrie ständig mittels Subventionen ihre Preise niedrig halten konnte. Eine dramatische Entwicklung zu Ungunsten der Umwelt!

Cargill-Konzern im großen Still an Regenwaldzerstörung mitbeteilgt

Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache, wenn man bedenkt, daß der US-Familienkonzern Cargill Incorporated immerhin ein gutes Fünftel des US-Fleischmarktes beliefert, größter Geflügelproduzent in Thailand ist, sämtliche Eier der McDoanald’s-Fast-Food-Restaurants in den USA von Cargill-Farmen stammen, obendrein im großen Stil an der Regenwaldzerstörung in Südamerika mitbeteilgt ist.

Wer stoppt eine solch fatal, anhaltende Entwicklung? Die Politik nicht im geringsten, aber wir Verbraucher haben wesentlich mehr Macht, wenn wir sie denn endlich begreifen und danach handeln würden. Tierschutz nur eine perfide Rechtfertigung, um anschließend einfach zur Tagesordnung überzugehen?

Während Jane Fonda mal äußerte, wer gingen mit dieser Welt um, als hätten wir noch eine zweite im Kofferraum, setzt sich besonders die verantwortliche Politik darüber hinweg, genau dies zu verhindern: Hauptsache der Profit stimmt, was interessieren da schon Mensch und Natur.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Umwelt

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