Klimawandelleugner Trump hofiert Auto- und Ölkonzerne


Mit Hilfe der EPA werden Obamas Umweltnormen gekippt

Die Tragödie nimmt ihren Lauf, was seit Monaten im Weißen Haus sich abspielt, hat längst die Runde gemacht, jener 45. US-Präsident hat sein Markenzeichen des „You’re fired“ äußerst eindrucksvoll unter Beweis gestellt, keiner seiner Vorgänger ließ dermaßen viele Mitarbeiter feuern, sorgte für eine derartige Unruhe im Stab.

Die Frage, wieviel Trump die Weltgemeinschaft verträgt, kann nur jeder halbwegs vernünftige Mensch bei klarem Verstand mit einem deutlichen „gar keinen“ beantworten. Die Bevölkerung der USA hat ihn aber gewählt, muß sich dieser Herausforderung stellen. Insofern aus der Sicht des Klimawandelleugners Donald Trump, Obamas Umweltnormen für Autos lockern zu wollen, letztlich konsequent, mit diesem Schritt die Auto- und Ölkonzerne zu hofieren.

Eine solche EPA glänzt mit fragwürdigen Entscheidungen

Die im Jahre 1970 ins Leben gerufene Ummweltschutzbehörde, die United States Environmental Protection Agency (USEP), kurz auch EPA genannt, soll eigentlich unabhängig agieren. Davon kann spätestens mit diesem neuen US-Präsidenten keine Rede mehr sein, der schon mit dem Übergangsteam den erklärten Verfechter des Klimawandels, Myron Ebell, einsetzte, der keine naturwissenschaftliche Ausbildung absolvierte, aber sich als Leiter der „Cooler Heads Coalition“, einer Vereinigung von konservativen Think Tanks, wichtigtut.

In Folge darf jetzt der von Trump benannte Leiter der EPA, der Rechtsanwalt Scott Pruitt, die Geschicke der EPA bestimmen. Auch der Klimawandelleugner Pruitt beherzigt die Vorgaben seines Präsidenten, indem die Umweltschutzbehörde komplett aufgemischt, das Personal erheblich verkleinert wird. In diesem Kontext sei an die von Wissenschaftlern organisierten Data Rescue Events (Datenrettungsveranstaltungen) erinnert, die seit Dezember 2016, somit schon vor dem Amtsantritt von Danald Trump stattfanden, um auf diese Weise öffentliche Daten zu kopieren, sie in ein gesichertes Archiv zu speichern mit dem Projekt datafuge.org (Datenzuflucht).

Pruitt fordert neue Umwelt- und Sicherheitsstandards

Wobei er natürlich bei Auto- und Ölkonzernen offene Türen einrennt. Trumps Vorgabe der Klimawandelleugnung führt somit zu dessen erwünschten Ergebnissen, während das Pariser Abkommen gleichzeitig mit Füßen getreten wird. Die USA, das wiedergekehrte Land der unbegrenzten Möglichkeiten, die Umwelt erst recht zu belasten, so die dramatische Schlußfolgerung!

Den Widerstand des kalifornischen Generalstaatsanwalts Xavier Becerra kann man daher nur begrüßen, der den Kampf gegen den „Krieg der Umwelt“ der Trump-Administration mutig mit einem Rechtsstreit angeht. Umso wichtiger, daß die Öffentlichkeit nicht nur darüber informiert wird, sondern darüber hinaus Umweltverbände weltweit gegen die US-Politik protestieren.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Umwelt

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