Ostern am 01. April macht ohnehin was es will


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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Mannomann ist das schrill! Dabei setzt sich das Jahr 2018 nach dem ersten Vierteljahr genau dort fort, womit es im letzten bei manch einem den Atem stocken ließ. Am ein oder anderen Ort es bedauerlicherweise hieß: Besser flieh ganz schnell, weil dort all jene Waffen sprechen, nicht einfach so ick euch erzähl’, die zerstören Leben und viele Flächen.

Und wenn Flüchtlinge in Scharen das Weite suchen, obwohl kein Mensch ist illegal, hierzulande jene Neuen Rechten sie verfluchen. Na, haben die denn ne andere Wahl? Aber Hauptsache mit den „Söhnen Europas“ prahlen, die werden es angeblich schon richten. Wat für idiotische Qualen, wer denen zuhört beim unsinnigen Zusammendichten. Haß ist deren Botschaft, die niemand gebrauchen kann, sie zündeln, damit die Gesellschaft auseinanderklafft, ziehen Verunsicherte in ihren Bann.

Ganz fatal dabei jener blonde Dolle in den Staaten, der hat uns gerade noch gefehlt. Jetzt heißt’s, nicht einfach abwarten, dafür ist’s eh zu spät. Vielmehr nen klaren Kopf bewahren. Wer voreilige Schlüsse zieht, ob jung oder in fortgeschrittenen Jahren, weiß am Ende nicht, was tatsächlich geschieht. Nicht etwa das Jüngste Gericht, das erwartet uns ohnehin früh genug, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, zerbrochen manch Krug, der letzte Damm.

Kein Aprilscherz mag über die Lippen schwingen, dafür die Lage viel zu ernst uns belastet. Nichts gutes mag gelingen, manch Entscheidungen überhastet. Den roten Faden sollte man schon erkennen, der keineswegs zufällig sich präsentiert. Kinder entsetzt flennen, eine Soldatenschar pariert. Die Zeichen stehen weltweit längst auf Krieg, Mensch nichts aus der Geschichte gelernt, habt Euch besser lieb. Vergessen, wofür Ihr in Eurer Jugend geschwärmt?

Mach dir doch nen Knoten ins Tuch, das mag dem Erinnerungsvermögen helfen. Riechst etwa nicht den Waffengeruch, jenen ständig sich wiederholenden Fluch? Auch bei Besuch von kleinen, niedlichen Elfen, die in deine Ohren säuseln: „Einzig und allein ein friedfertiges Leben zählt.“ Daraufhin deine Zehen sich kräuseln, dein schlechtes Gewissen dich quält.

Aus all den vollzogenen Fehlern lernen, sie bloß nicht wiederholen. Nicht weiterlärmen, man hätt’ dir die Freiheit gestohlen. Im Grunde wissen die Meisten, was ihre Stunde hat geschlagen: Man kann sich diesen Haß keineswegs leisten, nicht jetzt und auch nicht in zukünftigen Tagen.

Drum bewahre nicht nur jene Erkenntnis, sie auch umzusetzen, sondern entferne jedes Hindernis, was uns weiterhin will verletzen. Der Kosmos auf Liebe baut. Wenn beim 01. April am Ostersonntag der Morgen graut, Hand aufs Herz, ganz ohne Scherz, nutzt jede Gelegenheit für Zweisamkeit, seid bereit, Eure kleine Welt friedlich zu gestalten, anstatt für Krieg und Elend stillzuhalten.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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