Spa(h)nferkel unter sich – wie die dritte GroKo tickt


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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Na, wer wird denn gleich in die Luft gehen, nur weil so nen Schnösel nach Rosinen pickt. Muß man drüber hinwegsehen, das sei sein gutes Recht, Gesundheit, man ist dir etwa schlecht? Es reicht? Nie im Leben, es heißt doch stets Geben und Nehmen, nur dieser junge Minister meint, es gäbe hierzulande keine Armut. Wie er dabei greint, übertrieben sich wichtig tut!

Da paßt was entscheidendes zusammen, man mag zwar vor Wut die Hacken in den Boden rammen, ändern wird sich dadurch kaum etwas. Wer aufgepaßt, entdeckt den Spaß. Was sagt uns das? Der neoliberale Weg weiterhin unerschrocken wird gegangen, das muß fürs Volk wohl langen. Man selbst gönnt sich jedwede Ferkelei, ob’s rauskommt? Einerlei. Zur Not wird mal wieder irgendwo auf der Welt gebombt. Was eine Ursula nonchalant durch den Bundestag erficht, kümmert den politikverdrossenen Bürger nicht.

Dann schielt manch einer lieber zur neuen AfD, egal was die daher posaunt, tut eh keinem weh, selbst wenn die Journalie raunt. Weil inzwischen Lügenpresse Normalzustand, steht doch eh längst auf manch kahler Wand. Was früher schon erfolgversprechend gehetzt, och heute gezielt nicht nur die Ehre verletzt. Wenn dann mal Politik ohnehin durch ein „weiter so“ versagt, fühlt jene Neue Rechte sich gänzlich gefragt. Wer es dann wagt, eben nicht verzagt, deren gelebten Rassismus an den Pranger zu stellen, dessen Stuhlbein tun sie heimtückisch fällen.

Gewalt heißt das Zauberwort, trägt keinerlei Sorgen fort. Ganz im Gegenteil, höhnisch wird’s geboten feil. Solch simple Zerstörungswut läuft stets vortrefflich gut. Wen interessiert schon Humanismus und Toleranz? Damit ist dann Schluß, es beginnt ein Affentanz, den wirklich niemand gebrauchen kann. Wer beendet jenen Bann? Niemals die neue GroKo dazu im Stande. Das ist ja die Schande.

Nachdem jener Maas lang genug die Justiz bemühte, er jetzt ins Außerministerium schielte und prompt den Gabriel von dessen Posten vertrieb. Gar nicht lieb. Aber so ist das politische Geschäft, wer nicht beißt, halt kläfft. Oder doch bescheißt? Egal, der Blick janz schal wird zur Qual, was da noch für Aufgaben den Neuen erwarten. Es erblüht kaum ein Friedensgarten, die Welt ist heute erst recht auf Krieg aus. Welch Graus!

Drum wird eine Frau Schulze die Umwelt ernsthaft braunkohlemäßig bemühen, Gedanken zum Klimaschutz ohnehin entfliehen. Was interessieren die Sorgen von gestern, man steht’s aus, das eintretende Lästern. Ein Gewissen ohnehin nicht vorhanden, kam lange vorher bereits abhanden. Wer der Wirtschaft treudoof die Stange hält, bei dem zählt nur das Geld. Alles andere wird über Bord geschmissen, fühlt sich dabei nicht mal beschissen.

Was ein Schäuble schon nicht vermag, plötzlich dem Scholz sein Finanzministerium löst die nächsten politischen Tag’? Hauptsache als Vize glänzen, dann kann man notfalls och mal schwänzen. Wir brauchen unbedingt ein Heimatministerposten, das fordert schon viel zu lang manch Vollpfosten, da fischt man gern als CSU im trüben Wasser der Rechten. Was solch neue Posten brächten? Na, das liegt doch auf der Hand: Seehofer rettet Deutschland. Als ob wir allesamt keine anderen Probleme hätten. Unsinn – wetten?!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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