Politik auf bestem Weg zum Schafott


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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Dann gnade uns Gott, welch Bankrott! Keine Sorge, hier soll nichts gereimtes aufkommen, schließlich erfordert der Ernst der Lage entsprechend seriöses Kalkül, mit einem gewißen Abstand äußerst nüchtern das politische Geschehen zu betrachten und gar auseinanderzupflücken, was dabei verkehrt läuft.

Keineswegs zufällig findet sich Deutschlands älteste Partei auf dem Abstellgleis, darf über riesige Verluste ihrer Wählerschaft sich beklagen, was natürlich mitnichten aus heiterem Himmel geschieht. Spitze, unüberlegte Zungen behaupten frechweg, jene Rechtsradikalen würden den Sozialdemokraten die Schau stehlen, obendrein wäre die mehrfache Regierungsbeteiligung mit der Union auf den Stimmenschwund zurückzuführen.

Wir wissen doch aus Erfahrung, Klaus Staeck formulierte es damals so treffsicher: Nostalgie ist noch lange kein Grund CDU zu wählen, auf entsprechendem Plakat hocken auf einer Couch Rainer Candidus Barzel, Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger und Franz Josef Strauss, daß somit im Umkehrschluß eine Koalition mit der Union Stagnation und Sozialabbau bedeuten.

Apropos letzteres, ein Jungspund rüttelte mal am Tor des Kanzleramtes, er wollte an diesen Posten, um Jahre später den größten Verrat der eigenen Partei einzuleiten mit seinem sozialrassistischen Hartz-IV-Monstrum. Jahre später entlarvt sich seine ureigene Passion: Geld scheffeln, egal zu welchem Preis. Und sowas plädiert auf eine erneute Große Koalition. Welch Hohn!

Schon befinden wir uns wieder beim Thema. Politik auf bestem Weg zum Schafott? Warum? Mit Blick zu jener AfD, die den Deutschen Bundestag gar lustig beschäftigt, man erinnere sich an das treffsichere Kontra des SPD-Abgeordneten Johann Saathoff auf Plattdeutsch aufgrund des Antrages der AfD, der Satz: „Landessprache in der Bundesrepublik Deutschland ist Deutsch.“ solle ins Grundgesetz übernommen werden, wird es schnell deutlich, wie lächerlich Politik mit sich selbst beschäftigt kaum wirkliche Belange löst.

Das Plenum nebst einer erneuten GroKo per „weiter so“ allenfalls zu Showeinlagen fähig, nur nicht zu nachhaltiger Veränderung hin zum Guten für die besonders Benachteiligten in dieser Gesellschaft? Es schaut sehr danach aus. Nachdem linke Politik keineswegs geduldet wird, mit betreffender Partei will keine andere Partei ein Regierungsbündnis hierzulande eingehen, bedeutet dies wiederum die Fortsetzung des Neoliberalismus. Mit Rechtsradikalen ohnehin!

Was folgt dann? Der Niedergang, das Chaos, das Diktat per überwachender Notwendigkeiten, weil Masse Mensch nur auf diese Weise kontrolliert werden kann, damit eine überreiche Klientel ihre eigenen Befindlichkeiten leben kann?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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