Der Letzte macht das Licht aus


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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Resignation sucht sich Wege ihrer Ausbreitung angesichts etlicher weltweiter politischer Verfehlungen, die in erster Linie Leid und Elend für betroffene Menschen bedeuten, für die Natur selbst. Ein stets fortschreitender Zustand, der somit Mutlosigkeit entfacht, dem Optimismus und entsprechender Tatendrang kaum noch etwas entgegensetzen kann.

Die jüngste Resolution der UN, um wenigstens humanitäre Hilfe für 30 Tage am Stück im Syrienkrieg gewähren zu lassen, zog sich ziemlich lang hin, dadurch starben unnötigerweise noch mehr Menschen, ihre direkte, schnelle Umsetzung ist daher ein absolutes Muß. Doch träge wird abgewiegelt, dieser Krieg setzt sich einfach fort, von Frieden keine Spur, genausowenig davon, die Gräuel im Jemen zu thematisieren, die ebenso parallel stattfinden!

Europa sollte sich keineswegs in Sicherheit wähnen, vor seinen Grenzen und Toren rumort es bis hinein in einige Staaten selbst, denken wir an den zunehmenden Rechtsruck, einem Nationalismus, der mal wieder Futter für neue Kriege vor Ort bedeuten mag. Davon will eine sich täuschen lassende anwachsende, zutiefst unzufriedene Menge nichts wissen, Hauptsache haßerfüllte Parolen und Phrasen setzen eigenes Unvermögen durch, neue Feindbilder werden erschaffen. Alles Gründe, um im Anschluß der Gewalt freien Lauf zu lassen.

Von friedlichem Zusammenleben keine Spur in den Köpfen jener, die genau das umsetzen wollen. Menschliche Gier erfindungsreich unterwegs, sie zu befriedigen, egal wieviele Opfer auf der Strecke bleiben. Im ehemaligen Osmanischen Reich, der heutigen Türkei, weht ein diktatorischer Wind, der alles und jedem entgegenbläst, der ihm nicht Folge leistet. Doch die Weltgemeinschaft duckt sich pikiert weg, viel zu beschäftigt mit immer mehr neuen Brandherden, die längst entflammt.

Da reichen einige wenige überstürzte Entscheidungen, um für noch wesentlich mehr Leid zu sorgen, ein dritter Weltkrieg könnte der letzte sein, um Spezies Mensch zu vernichten, ob gänzlich, bleibt mal dahingestellt. Die Frage beantwortet sich dann von selbst. Noch Chancen vorhanden, ein winziger Lichtblick, genau jenes Drama zu verhindern?

Klar doch, an jedem einzelnen Tag hat Mensch die Möglichkeit, seine bisherigen Fehler zu erkennen und sein Verhalten entsprechend zu ändern. Nur sollte er es auch umsetzen, will er sich nicht selbst etwas vormachen. Halbherzige Kompromisse bedeuten stets Hintertürchen für die Machenschaften all derer, die erneut Gier, Haß und Krieg initiieren. Genau das gilt es zu vermeiden.

Weil ansonsten kein Schalter vorhanden sein wird, um als Letzter das Licht auszumachen. Mutter Erde dreht ihre Bahn in den Weiten des unendlichen Kosmos, andere Spezies werden vielleicht Spuren auf ihr finden, die darauf hindeuten, daß Mensch versuchte, miteinander friedlich zu koexistieren. Sein Scheitern bedeutet, er hat nicht nur versagt, sondern das eigentliche Ziel nicht erkannt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Wer sich aber nicht selbst liebt, verursacht all dieses Leid!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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