Klimawandel sowie globale Zerstörung keinesfalls hysterische Anmahnung


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Einsichtige Entscheidungen noch möglich?

Vielleicht wäre ja der Verlauf der Menschheitsgeschichte anders gewesen, hätte Eva nicht im Paradies in den Apfel der Erkenntnis gebissen, wenn wir uns dieses alttestamentarische Gleichnis vergegenwärtigen. Doch sie hat es nun mal getan. Die Konsequenzen sind längst nicht mehr wegzudichten, selbst wenn noch so viele „gekaufte“ wissenschaftliche Gutachter sich anmaßen, ein genaues Hinschauen lächerlich machen zu wollen. Diese Realität will halt nicht in die Köpfe derer, die weiterhin skrupellos Mutter Erde wie einen Schwamm ausdrücken, weil Profitgier eine gnadenlose Ignoranz hervorruft.

Schauen wir genauer hin, bevor zukünftige Generationen zu leiden haben. Die Überflußgesellschaft, die ganz besonders der große deutsche Philosoph Erich Fromm ausführlich angemahnt hatte, vernichtet die Ressourcen unseres Planeten weiterhin bedenkenlos.

Überall bedenkenloser Raubbau

Selbst wenn dieses Thema kaum noch Beachtung findet, es betrifft die Menschheit dennoch, die Gesetzmäßigkeit läßt sich nicht verleugnen: Unsere Wälder sind die Stützpfeiler des Klimagleichgewichtes. Merken Sie was? Bewußt wurde der Klimawandel mal ausgeklammert, denn Versuche, dies in einem Artikel zu erläutern, würde den Rahmen sprengen, viel zu komplex sind die Zusammenhänge, die dabei zu berücksichtigen sind. Nein, es geht ums Gleichgewicht, und dieses ist längst außer Kontrolle geraten.

Da ein Ende der Erdölreserven schon lange in Sicht ist, obwohl in jüngster Zeit immer wieder erneute Vorkommen entdeckt wurden, müssen Ersatzstoffe herhalten, wie z.B. die Palmölerzeugung. Aus Palmöl werden alternative Treibstoffe hergestellt als auch Waschmittel sowie Lebensmittel. Die viertgrößte Insel Borneo wird bei gleichbleibender Abholzung des Urwaldes schon in wenigen Jahren gar keinen mehr haben.

Der durchschnittliche tägliche Wasserverbrauch pro Kopf in Las Vegas lag noch 2009 bei 800 bis 1.000 Liter, wurde inzwischen allerdings reduziert, während in Indien 30% aller Brunnen versiegt sind. In Australien ist die Hälfte des Farmlandes von Trockenheit betroffen. Der einstmals gewaltige Colorado River erreicht in der warmen Jahreszeit nicht mehr den Golf von Kalifornien. Sehr bald werden zwei Milliarden Menschen unter Wassermangel zu leiden haben.

Ein sehr großer Teil der Menschheit ernährt sich durch Fischverzehr. Solange dies in einem natürlichen Gleichgewicht stattfindet, hat der Fischbestand auch eine Chance, wieder nachzuwachsen. Aber da sind viel zu viel Gefährdungen für die Fischwelt bei enorm steigender Bevölkerungszahl, sodaß bei derzeitiger Fischfangquote bereits 2050 sämtliche Fischbestände vernichtet sein werden. Ebenso werden Mitte dieses Jahrhunderts die Hälfte aller Tierarten gefährdet sein.

Klimawandel zwischen erhobenem Zeigefinger und tatsächlicher Umkehr

Betrachten wir dennoch mal nur ganz kurz die Auswirkungen des Klimawandels, den es ja gar nicht geben darf, weil er nicht ins „marktgerechte Wirtschaftskonzept“ der Weltkonzerne paßt. Die Eisschmelze von Grönland geht wesentlich schneller voran, als selbst die schlimmsten Pessimisten vorausgesagt hatten. Dieses Grönlandsüßwasser fließt somit ins Meer, und die Systeme werden dort instabil. Nach kompletter Grönlandeisschmelze werden die Meeresspiegel weltweit um 7 Meter ansteigen. Aber es sind ja nur 70% der Weltbevölkerung, die in Küstennähe leben.

Es macht dennoch wenig Sinn, jetzt den moralischen Zeigefinger zu heben, auch wenn die Zukunftsaussichten angesichts dieser tragischen Entwicklungen alles andere als rosig sind. Die Menschheit hat es selbst in der Hand, eine Umkehr hin zur Einsicht zu bewirken. Lassen Sie sich nicht blenden von manipuliert verharmlosenden Berichten, die meist nur Wirtschaftsinteressen dienen.

Beobachten Sie selbst, informieren Sie sich über globale Zusammenhänge, und Sie werden feststellen, daß da nichts mehr schönzureden ist. Am Ende schließt sich der Kreis auch mit dem sinnigen Werbeslogan: Der Mensch braucht die Natur, diese aber den Menschen nicht.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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