GroKo-Taufe ohne rosarote Schlaufe


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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Jetzt mal Butter bei die Fisch, packen wir manch ungereimtes auf den Tisch. Wat is denn nu schon wieder los in der Bundeshauptstadt? Von wegen ein Patt, die dritte GroKo verschafft der Mutti ne neue Regierungsmacht, obwohl dat Volk über sie nur noch lacht? Irgendwas scheint hierbei total aus dem Ruder zu laufen, da heißt es mal soeben tief durchschnaufen.

Doch ob das nach alledem tatsächlich nützt? Eher nur noch total beschwippst? Könnte durchaus sein, bei Karneval is man eh nich allein. Mal zurück zur Misere in Berlin, wo bei den Sozen gar nichts mehr jut schien. Dieser Martin Schulz, mit Verlaub, wirkt wie ne billige Schnulz oder nen Duplikatenraub. Mit solch komischen Vertretern läßt sich keine Politik machen, kein Enthusiasmus entfachen.

Dennoch ließ die Union sich drauf ein, nicht nur so zum Schein, weil Macht braucht ne willige Klientel, sonst läuft sie gänzlich fehl. Am Ende hat’s dann doch gereicht, erleichtert wurde der Koalitionsvertrag eingereicht. Jetzt muß halt bloß die Basis zustimmen, dann können die Regierungsglocken wieder klingen. Ob dabei noch mit Widerstand zu rechnen ist, zeigt die bald abgelaufene Frist. Wohl eher nicht, denn denen da oben zustimmen, ist oberste Pflicht.

Dann darf die Bundesmutti wieder schalten und walten, alles wie vorher beim Alten. Ob die Menschen da draußen im Lande, diesmal so am Rande, die Füße stillhalten? Wohl kaum, erst recht nicht dieser rechte Abschaum. Der hockt jetzt im Deutschen Bundestag, weil angeblicher Protest dies mag. Dabei schimpft er rotzfrech, zahlen tut der Steuerzahler ohnehin jede Zech, beleidigt rassistisch, wann und wo immer es ihm paßt. Phantastisch, wie simpel man haßt, Hauptsache die Masse fällt drauf rein, obwohl sie am Ende steht allein. Das interessiert wohl kaum ein Schwein.

Mit simplen Mitteln lassen deren Anhänger sich umgarnen, da hülft kein inständiges Warnen. Statt aus der Geschichte zu lernen, wiederholt man jenes tröge Lärmen. Der Mensch läßt sich mal wieder blenden, dat kannste drehen und wenden, wie du willst, egal wie innig du nach Gerechtigkeit schielst. Dummheit obsiegt, woran das wohl liegt?

Bloß nicht über Zusammenhänge nachdenken, besser lassen sie sich lenken, weil’s doch so bequem wie ehedem. Mit dieser ollen GroKo-Kamelle, egal welch neue Minister auf die Schnelle im Regierungsboot hocken, sie werden’s dennoch verbocken. Mit Blick zu den Sozen oder der Union, erkennt man schon den eigentlichen Hohn, der sich dahinter verbirgt.

Die alten Rezepte schnell mal hinuntergewürgt, in der Hoffnung der Bürger merkt es nicht. Doch genauer hinschauen, ist jetzt oberste Pflicht. Verpassen dies die Menschen erneut, ihr Leut, dann merkelt man in Berlin halt wieder nur zu Lasten der unteren Schichten, wird nichts gutes vollrichten.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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