Warum so schweigsam


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Um mich herum so viel Schweigen,
so wenige, die ihre Meinung verteidigen,
so viele, die sich der Stimme enthalten,
Nationalismus beginnt sich zu entfalten.

Da postet so ein feister Widerling,
Frauen wehrt ab den Eindringling.
Er selbst war nicht zu Hilfe bereit,
als einem Kind widerfuhr solch Leid.

Der Vergewaltiger ein deutscher Mann,
was kümmert ihn die Sache dann?
Lohnt nicht, dafür Geld auszugeben,
einen Tag weniger nach Wollust leben.

Essen, Sauna, in der Sonne fläzen,
im Internet Menschen aufhetzen,
damit verdient er sein Geld,
überhaupt, der Deutsche, ein Held.

Ich bin nicht dafür geschaffen,
von solchen ungehobelten Affen,
die mit gespaltener Zunge reden,
einfach so den Frieden zerstören,

sich positionieren als Aufklärer,
sich am liebsten sehen als Anführer,
hämisch lächeln als Wahrheitsverkünder,
ihr echtes Gesicht, Menschenschinder,

meine Sprache mir nehmen zu lassen,
niemand sagt mir, wen ich soll hassen.
Und überhaupt Stillschweigen, weggucken,
das ist wie gegen den Wind spucken.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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