„Inselmenschen“ sehen nur ihre Welt


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Wenn du morgens aufwachst,
erzählen sie mit Engelszungen,
versteckt die Häme, der Haß,
ist die Übernahme gelungen.

Du bist in einer fremden Welt,
ausgetauscht die bisherige Kultur,
erobert nicht nur von Männern mit Geld,
von Krieg, von Raketen, keine Spur.

Eindringlinge lautlos bei Nacht,
halten Millionen in Schach,
ein paar Tausend dies fertig gebracht,
so einfach ist die Sach.

Sicherheit bieten sie dir an,
Treue, Heimatliebe, Ehre,
wenn du verfolgst ihren Wahn,
Gehorsam, Pflicht, ihre Lehre.

Warum dieser ganze Aufwand?
Ängste schüren, Tatsachen verdrehen.
Toleranz, Nächstenliebe sei Tand.
Ganz simpel, sie wollen im Licht stehen!

Die wirkliche Übernahme,
die erfolgt, wenn wir schlafen,
ist ihre „das ist meine Welt“-Schikane,
spurtet nach meinem Willen, sonst gibt’s Strafen.

Auf die Schnelle Massen zu betäuben,
um Narzißmus einiger Weniger zu sichern,
reicht es die Köpfe mit Nationalstolz zu bestäuben,
seht, hört ihr nicht ihr psychopathisches Kichern?

Nafia

Kategorie: Gedichte

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