Ausflug ins Leben


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pixabay.com

Der kleine Junge steht in einer Kiste mit Sand,
zum Schutz der Augen an der Stirn eine Hand.
Seine Insel, seine Heimat, sein Boot ist dieser Ort,
selbstvergessen träumt er sich dennoch fort.

Sein Blick ist in die Ferne, das Weite gerichtet,
weder den See, Bäume, noch Himmel er sichtet.
Kein Stolz, kein Trotz, keine Furcht in seiner Mimik,
eher vermittelt seine Haltung den Eindruck von Glück.

Ein Schwarm Schwalben fliegt am Horizont Kreise,
der Junge, noch entrückt, begibt sich auf die Reise.
Er setzt sich in das Boot und paddelt, gedankenverloren,
sein Lächeln scheint ihn für den Ausflug zu belohnen.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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