Betrügerische Grübler


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Betrüblich!
Wie üblich!

Wer will das verübeln?
Das ständige Grübeln!

Es ist wie fischen im Trüben,
ohne Zeit zu üben.

Man schnappt zu, furchtenthemmt,
als gilt es zu retten sein letztes Hemd!

Wer oder was flennt,
egal, wenn Wut brennt!

Maul auf, es drängt,
Fremdes uns überrennt!

Aufwühlen!
Sand in die Augen spülen!

Zwietracht vorspielen!
Keiner wird was abkriegen!

Verboten Nähe zu spüren!
Nur einer kann führen!

Klarheit ist verpönt!
Dem Zweifel man frönt!

Keiner wird verwöhnt!
Das wird als Erstes abgewöhnt!

Trübheit uns versöhnt!
Klare Sicht wird verhöhnt!

Zweifel säen!
Überall Feinde spähen!

So ist das üblich!
Das ist betrüblich!

Alle wissen dies längst!
Kennen dies Zeitgespenst!

Falls du das Eintrüben verpennst,
diese Welt du nicht mehr erkennst.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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