Trumps Mainstream-Gezeter ein Eigentor


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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Wie bitte, wir befinden uns bereits beim profanen Fußball auf weltpolitischer Bühne? Aber nicht doch, da schreibt nur mal wieder ein kleines Licht über jenen „Humpty-Trumpty“, der doch tatsächlich so gar nicht mit Kritik gegen die eigene Person umgehen kann. Schließlich wurde er doch als erster Mann der USA in den Sessel des Präsidentenamtes gehievt. Jener Posten gilt als äußerst wichtig und nahezu unantastbar.

Die Neue Rechte tobt entsprechend entrüstet, ist doch ihr erklärtes Idol auf Verdeih und Verderb dem Mainstream ausgesetzt, erst recht mit jenem erschienenen Enthüllungsbuch des Michael Wolff. Ein NoGo sondergleichen in den Herzen jener rechten Pappkameraden, sie kritzeln jetzt schon vermehrt Namen auf ihren schwarzen Listen, die es abzuarbeiten gilt. Mafiöses Gehabe, kennt man doch schon seit langem.

Zurück zum Fußball oder was davon überhaupt übriggeblieben, außer jenem Eigentor. Einen größeren Gefallen konnte der blonde Dolle seinen Kritikern kaum ermöglichen mit dem Gezeter danach. Fluchen gehört längst zum guten Ton in US-amerikanischer Administration neben schnellstmöglicher Hire-Fire-Technik, die der 45. Präsident von Beginn an zum Besten gibt.

Während die einen meinen, er sei eine Gefahr für die Welt, das hat, wenn überhaupt stets für jeden US-Präsidenten gegolten, kann man beruhigend einflechten: Was will er denn schon ausrichten? Okay, so manche Dekrete und Gesetzesvorhaben überschreiten unbedingt die Schmerzgrenze politischer Weisheit, dennoch muß sein Regierungsstab alles mitverantworten neben dem Kongress selbst. Tröges, rechthaberisches Getue um den größten Atomknopf disqualifiziert ihn als Angeber ohne Sinn und Verstand ähnlich wie bei pubertierend ewiglich Stehengebliebenen, die halt nicht anders können, als hochzustapeln.

Nein, nein, wo führt uns das hin? Ins Chaos? Höchstwahrscheinlich nicht, denn die weltweiten Probleme müssen von allen Politikern gelöst werden, da stört so ein Humpty-Trumpty schlichtweg, kann nicht ernst genommen werden, versinken die USA in die Bedeutungslosigkeit, wenn nicht die Bevölkerung dortigst rechtzeitig die Reißleine zieht, um ihn von dannen zu jagen!

Natürlich geht bei all seinen Anhängern ein Raunen durch deren Reihen, wie man ihn denn nur dermaßen hart vorführen könne. Das hat er sich selbst zuzuschreiben. Wer von Beginn an die Öffentlichkeit verunglimpft, provoziert, nonstop die Medien beschimpft, sich über alle stellt, obwohl selbst durch Nichtwissen und Halbwahrheiten glänzt, darf sich am Ende nicht wundern, daß berechtigt scharfe Kritik folgt. Ein Eigentor eben.

Lotar Martin Kamm

Kategorie Satire

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