Sand: Gnadenlose Nutzung wider der Natur


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Stolen Sand unwiederbringlich verbaut

Er darf als eines der kostbarsten Mineralien bezeichnet werden, Sand, dessen Anwendung äußerst vielfältig im Alltag seinen Nutzen bringen soll, von der Zahnpasta zum Flugzeugreifen, vom Geldautomat bishin zum Beton in den Großtstadtmetropolen, die buchstäblich wie Pilze aus dem Boden dieser Erde schießen, Stolen Sand unwieder-bringlich verbaut, während andernorts ganze Inseln und Landmassen im Meer veschwinden.

Da hat sich längst eine globale Umweltkrise ungeahnten Ausmaßes etabliert, deren punktuelle Erscheinungsbilder uns langsam aber sicher bewußt werden, denken wir z. B. an Sulawesi in Indonesien, die Petition des Vereins Rettet den Regenwald, „Sulawesi: Das Paradies am Sandstrand bewahren“ , weist eindringlich darauf hin.

Harald Leschs Dokumentation „Kampf um Sand“

Menschen drängt es weiterhin an die Küstenstreifen, so ebenso in Indonesiens Singapur, dessen Baumboom somit per Sand unterstützt wird, die Sandmafia lukrative Geschäfte abwickelt, Harald Leschs Dokumentarfilm „Kampf um Sand“ greift solche Machenschaften sowie weltweiten Raubbau der Ressource Sand auf, um anzumahnen, was da vor unseren Augen komplett aus dem Ruder läuft, wenn wir alle nicht genau dies endlich stoppen.

Obendrein vertieft der Film die Problematik, die damit zusammenhängt. Nicht allein der Bauboom betrifft die gigantische Ausbeutung, überall vergreift sich Mensch völlig unerschrocken an jenem kostbaren Mineral Sand, die somit zurecht als „neuer Goldrausch“ bezeichnet werden muß. Wer stoppt jene Verbrechen wider der Natur, vor allem da Sand eben nicht unendlich vorhanden ist, eine Verwechslung mit dem Wüstensand schafft Klarheit, weil dieser eben nicht von Nutzen in der Bauindustrie, sonst wären die Wüsten längst dem Abbau ausgesetzt.

Korruption begünstigt den Sandraub

Vor allem verantwortliche Regierungen, Politiker nicht nur in Indonesien, sondern weltweit schauen einfach weg, nehmen den ständig stattfindenden Sandraub in Kauf, beste Voraussetzungen für entsprechende Firmen, die Sandmafia selbst.

Begünstigungen vielfach verzahnt im korrupten Einerlei lassen dieses Treiben nonchalant zu, ein Profit jagt den nächsten, Hauptsache Geschäfte unter Dach und Fach, was interessiert solche Umweltverbrecher das Schicksal des Blauen Planeten, es zählt einzig und allein das schnelle Geld! Wir selbst haben es tagtäglich in der Hand, uns noch wesentlich mehr zu organisieren, sei es über Umweltvereine, die Politik oder Medien. Je mehr Menschen dem entgegenwirken, nicht einfach wegschauen, desto größer die Chance, diesem Treiben Einhalt zu gebieten, bevor es zu spät sein wird.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Umwelt

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Eine Antwort zu Sand: Gnadenlose Nutzung wider der Natur

  1. Arno von Rosen schreibt:

    Kann man fast nicht glauben, ist aber so und ich habe darüber schon vor zwei Jahren gelesen.

    Gefällt 1 Person

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