Rechts, zwo, drei, vier… am Ende sind sie wieder hier


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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Hinterher sagen wieder ne Menge Leute, hätten sie nicht gewußt, daß es so dolle geschehen würde. Kommt Ihnen bekannt vor? Und nun? Einfach laufen lassen, sollen doch andere sich drum kümmern, Hauptsache man ist selbst nicht betroffen. Genau das kalkulieren jene rechte Pappkameraden ein, welch simples Muster, eine Strategie, die immer noch fruchtet. Man könnte meinen, die große Masse des Volkes verdummt vor sich hin. Nüscht dazugelernt, Ablenkung fördert stets.

Wo bleiben die Intellektuellen, die kreativen Köpfe, um dem ein möglichst schnelles Ende zu setzen? Dann lieber rechts, zwo, drei, vier im Gleichschritt marsch marsch, der Führer hat’s befohlen, manch einer schaut verstohlen um sich, ohne aufzumucken. Merkwürdig, einfallslos und armselig!

Die Welt verroht zusehends, überall Zerstörung von Mutter Natur, einzig jene Folgen des globalen Neoliberalismus wüten heftiger denn je, Krieg und Terror bestimmen den Alltag, während die Armut sichtbar zunimmt, obendrein bestimmte Eliten in ihren abge-schirmten Sicherheitsestates es sich vortrefflich gutgehen lassen, derselbe Mist wie einst beim Adel und Königshäusern. Mensch buckelt stets der Obrigkeit hinterher, von Mündigkeit keine Spur.

Rechts, zwo, drei… stop! Ja, anhalten, jetzt! Weiterdenken, wohin das führen mag. Richtig, ins Chaos, in eine Welt, wo bestimmte Mächte uns fremdbestimmen, das Individuum sich gefälligst anpassen muß, einen Vorgeschmack liefert vor unser aller Augen China. Exakt das System, welches sich durchsetzt, wenn wir es nicht aufhalten! Doch, das kann Mensch, wenn er nur will.

Leeres Gerede bzw. Geschreibsel? Hat da jemand etwa den Nerv getroffen? Mit Augen verschließen und einer ignoranten Haltung lösen wir keine Entwicklungsmechanismen, die unbedingt zu verhindern sind, bevor der Zug abgefahren. Blickt in die letzten noch unberührten Landschaften und stellt euch vor, sie wären morgen komplett zerstört. Wer läßt sie wieder erblühen? Die Natur hat auch nur ihre Grenzen der Belastbarkeit. Mutter Erde stöhnt schon viel zu lang, schreit ständig auf, was man ihr zumutet. Eine künstliche Welt kann nicht fruchten, weil Mensch Teil des Ganzen, welches seitens der Schöpfung erschaffen.

Mißachtung kosmischer Gesetzmäßigkeiten haben fatale Folgen, über die sich sehr viele offensichtlich nicht im Klaren sind. Rechts, zwo… lassen wir’s besser. Wer mitmarschiert, der verliert, auf ganzer Linie. Selbstbefreiung jener Unterjochung, das ist die Aufgabe, ein Ausweg mit Zukunft. Tun wir es. Jetzt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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