Nacht der Tränen


Nun findet sie wieder statt,
auf dem Land, in der Stadt.
Bei den Armen, bei Reichen,
kaum einer kann entweichen.

Manche nennen es Institution,
andere eine perfekte Illusion,
ein Drama, eine Kostümierung,
eine zu gelingende Inszenierung.

Hauptsache Tränen fließen,
mal mit Öl ins Feuer gießen,
geeignet für Tragödien,
verlogene Harmonie für Komödien.

Wer bemisst der Tränennacht Wert,
der sitzt auf einem hohen Pferd,
denn die Wein-Nacht ist Yin und Yang,
zwei Pole stoßen sich ab, ziehen sich an.

Freude und Trauer, Glück und Elend,
am Heiligen Abend sind sie nicht getrennt.
Das lachende und weinende Gesicht,
gleichen sich,
drum laßt den Tränen freien Lauf,
das passiert in der Nacht der Tränen zuhauf.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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