Shells Investion in E-Ladestationen eine Signalwirkung


Wird die Öllobby weiterhin ihre Arroganz aufrecht erhalten?

Lediglich Ablenkung, die einem Fake gleichkommt? Garantiert nicht, Konzerne können sich so einiges leisten, mitnichten leicht durchschaubare Spielchen. Insofern hat Shells Handlungsweise einen tiefgründigeren Sinn, dem andererseits gewisse Kon-kurrenten mit einem müden Lächeln begegnen, Hardliner der ewig gestrigen Befürworter des Benzin- oder Dieselmotors obendrein brüsk beschimpfen.

Wer behauptet, Elektroautos gehört die Zukunft, wird scharf beäugt oder abfällig kommentiert, zumal gerade Klimaleugner sich berufen fühlen, überall bösartige Verschwörungen zu initiieren. Welch simple, leicht durchschaubare Taktik, die dennoch nicht die Problematik belastender Faktoren verschwinden läßt, wer hierbei mal einen Blick hineinwagt. Klar doch, mittels Ignoranz lassen sich gesundheitliche Folgen eben nicht wegdenken.

Welche Fahrzeugantriebe setzen sich durch?

Der technische Wettlauf darüber hat längst begonnen, nicht nur wegen anstehender Klimaziele, sondern auch weil Krankheitsfolgen immer naheliegender entlarvt, am Ende gar die fossilen Brennstoffe erschöpft sein werden.

Sie winden sich gern, wiegen sich in Sicherheit ob ihrer Argumente, um z.B. das Elektroauto schlecht zu reden, Akkus seien zu teuer, zu umweltbelastend in der Herstellung. Verbleibt die Antwort, welche Fahrzeuge es denn nun sein werden. Vielfalt ohnehin, vom Wasserstoff-Fahrzeug bishin zum Elektroauto.

Deutschland bald nicht mehr abhängig von Benzin und Diesel

Natürlich gibt es keine Gewähr ob bestimmter Ressourcen, die ewiglich vorhanden, die benötigt werden für die Mobilität von Elektrofahrzeugen, schließlich bedarf es bestimmter Metalle wie Lithium, Kobalt, Nickel und Mangan. So könnte infolge ein Mangel den Vormarsch der Elektroautos etwa bremsen? Eher kaum, auch im Hinblick von Shells vorpreschen.

Das Manager-Magazin geht ziemlich ausführlich thematisiert der Frage nach, inwiefern Deutschland ohne Benzin und Diesel funktionieren könne. Selbstverständlich kann es und der Rest der Welt erst recht. Es scheitert lediglich die rasche Umsetzung am Festhalten ewiglichen Profits, an der Uneinsichtigkeit extrem belastender Folgen für die Umwelt. Stets wird jedwede Gewissenhaftigkeit ignoriert, man redet sich die Welt selbst schön, obwohl krasse Bilder und Fakten das Gegenteil belegen.

Kyoto-Protokoll. Unsere Luft soll besser werden. Na, es würde doch reichen, wenn sie so würde, wie sie es vor hundert Jahren war.“ (Wolfgang J. Reus)

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Umwelt

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