Besser einen Schlußstrich ziehen


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Argumente liegen auf dem Tisch,
unbestechlich, haarscharf und akurat,
ohne Bedenken aufkeimen zu lassen.
Vom Kopf her stinkt der Fisch,
einfach widerlich, für Ausreden zu schad,
dennoch setzt sich fort jenes Hassen.

Kein Miteinander real aufkommen will,
stattdessen Gewalt und Kriege
uns Menschen tagtäglich belasten.
Es folgt ein initiierter Konsumdrill,
ausgerichtet auf unendliche Siege,
keine Friedensgespräche dazu passen.

Ganze Bibliotheken Liebe thematisieren,
in der Praxis bleibt sie fehl am Platz,
setzt sich fort das Recht grausamer Stärke.
Was muß denn noch alles passieren,
bis man bemerkt den einzig wahren Schatz,
sich erinnert all der guten Werke.

Die Rede sei nicht nur von Frieden,
sondern der Wandlung des Kosmos,
der immerfort das Leben preist.
Menschen sind nun mal verschieden,
vom Angestellten bis zum Boß,
nur die Ausbeutung besser ganzjährig verreist!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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