Wenn der Winter anklopft


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Dunkle Wolken ziehen stürmisch vorbei,
einerlei, ob du oder du dabei,
Herbstmode erneut der letzte Schrei.
Farbenfrohe Stoffe umhüllen lässige Gestalten,
des nächtens erste Fröste Böden erkalten,
Geschäftssinn muß stets sich halten.

Das Blau des Himmels scheint trügerisch herab,
doch man hält sich up to date auf Trapp,
woran wohl jene Emsigkeit im Vorborgenen lag?
Völlig egal, zerstörte Umwelt als Folge gewiß,
Hauptsache der Kunde folgt dem Beschiß,
manch einer Aufrichtgkeit vermißt.

Die Dunkelheit der Nacht mondlos ins Schwarz getaucht,
am Ufer der Seine eine rollige Katze faucht,
Enrique hat sich scheinbar seinen Fuß verstaucht.
Mit lautem Geschrei zwei finstere Gesellen fluchen,
ständig brüllend nach Streit suchen,
ob nicht auch sie was abbekommen vom Kuchen.

Keine Wärme im November mehr vorhanden,
Flieger auf vereisten Bahnen unsicher landen,
Unaufmerksame kommen somit zuschanden.
Wie lange noch müssen Ungeduldige warten,
bis dann bunte Pflanzen blühen im Garten?
In Erinnerung manch Winter, besonders die harten.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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