Malheur beim Baden


https://www.flickr.com/photos/debagel/414580849/sizes/z/

flickr.com/ debagel/ (CC BY-NC 2.0)

Ich habe eine Badewanne,
in der ich mich entspanne.
Meistens einmal die Woch’,
selten ein zweites Mal noch.

Letztens war Kirmes hier,
da ging ich hin auf ein Bier.
Dachte, vorher baden,
kann nicht schaden.

Hab mich lang ausgestreckt
und mich fürchterlich erschreckt.
In der Wanne war was Fremdes drin,
ich raus, was Hartes und nicht dünn.

Ich kämpfte, das Ding schien festgezogen,
ich stärker, Apothekers Waage hat nicht gelogen.
So hatte das Ding keine Chance gegen mich,
der Sieger nach langem Hin und Her war ich.

In den Händen hielt ich einen Pfropfen
vollgesaugt mit Wassertropfen,
da hab ich mich erinnert,
eine Wanne hat einen Stöpsel, immer.

Das alles wär nicht weiter schlimm,
doch sonntags kommt Fräulein Kim,
geschmust haben wir, bis des Nachts Mitte,
mit Mutter kommt sie zur Anstandsvisite.

Den Stöpsel hab ich aufgehoben,
aber kein Wasser kommt von oben.
Hoffe es regnet in den nächsten Tagen,
sonst muß ich den Besuch absagen.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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