US-Wahlmanipulation: Cyberkrieg längst auf dem Vormarsch


Keine Ahnung von nichts – im Dschungel des Internets

Pokémon GO war gestern, in Wirklichkeit offenbart sich ein Cyberkrieg, der schon längst auf dem Vormarsch sein Unwesen treibt, anonym, äußerst effektiv mit ungeahnten Möglichkeiten, deren Tragweite immer größere Wellen schlägt. Nicht ohne Spuren, wenn auch wie bei der US-Wahlmanipulation eine klare Folge mit sich trug: Donald Trump in den Sessel zu hieven, sich als 45.US-Präsident tummeln zu dürfen.

Was die einen als miesen Versuch darstellen, die Verlierer des Clinton-Lagers würden Trumps Erfolg mißgönnen, findet mehr Beachtung all jener, die zurecht skeptisch den Einfluß per russischer Intervention beobachteten, ohne handfeste Beweise vorlegen zu können. Alles nur ein abgekartetes Spiel auf politischem Parkett im Taumel etlicher Finanzströme, die ihre gezielten Interessen umsetzen wollen? Sicherlich.

Facebook, Google und Twitter am Pranger?

Letztere Plattform bedeutet Donald Trump seit längerem eine Spielwiese seiner cholerischen Äußerungen, spitze Zungen kommentierten, dies sei die neue Art, Politik nach außen in die Welt zu posaunen. So ganz Unrecht haben sie keineswegs, die trump’schen Entgleisungen sprechen für sich, wer seine Twitter-Gewitter verfolgt.

Der Vergleich der drei sinnbildlichen Affen Facebook, Google und Twitter, die nichts hören, sehen oder sagen wollten, trifft ohne weiteres zu. Sie bieten ihre Plattformen feil, ein „Schlachtfeld ungeanhnter Ausmaße“, die wiederum Menschen erreichen, somit manipulativ ausgenutzt und beherrscht werden. Algorithmen, die dennoch am Ende am Pranger des Mißbrauchs stehen? Unbedingt, jetzt erst recht, wo die Katze aus dem Sack. Ob dabei jene drei Internetgiganten Federn lassen, weil sie eben eine gewisse Mitschuld tragen, bleibt mal dahingestellt. Bekanntlich verhilft Zeit und die daraus resultierende Schnellebigkeit, die gerade im Internet sich offenbart.

Wenn die „Lügenpresse“ von der Schippe springt

Zumal ausgerechnet jener Donald Trump alles andere als ein Freund der Medien, darf bereits von einer verkorksten Einstellung gesprochen werden. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen, Mr. President! Colin Stretch, Chef der Rechtsabteilung von Facebook, hat durchaus recht, wenn er von einem Angriff auf unsere Demokratie spricht. Die Leugnung, von alldem nichts gewußt zu haben, glauben etliche zurecht Donald Trump mitnichten.

Die drei „T’s“ des „Täuschen, Tricksen und Tarnen“ nehmen konkrete Formen an, wer hierbei noch von menschlichen harmlosen Schwächen spricht, verkennt die Tragweite. Tatsächlich sollten schnellstmöglich lückenlos die schleppenden Untersuchungen ein jähes Ende finden, es wird Zeit, die Russland-Affäre akribisch zu ahnden, bevor neue und andere Versuche der Manipulation sich verbreiten können. Dabei vermag sich eine US-amerikanische Administration durchaus gleichwohl direkt angesprochen fühlen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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