Deutschland zwischen Jamaika-Fieber und rechten Altlasten


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Satirischer Rückblick…

Da wird nichts draus mit vorsichtigem Herantasten. Die etablierte Politik empfing Stück für Stück ihr kapitalkräftiges Glück, fand nicht zurück das eigentliche Ziel: Mensch braucht nicht viel, aber eine soziale Absicherung sollte es sehr wohl sein, doch die gilt nur so zum Schein. In Wirklichkeit fördert man eine Gesellschaft der Gewinner, jeden, der sie kritisiert, verunglimpft man simpelst als Spinner.

Eine Politik des Stillstandes steht bevor, doch manch gutmütiger Tor vertraut jenem Koalitionsgeschacher, wat für’n Lacher, die Wähler geprellt, egal wem’s gefällt. Allein schon das stolze Gehabe dieser FDP tut jedem sozialkritischem Zeitgeist weh, weil die nimmt keinerlei Rücksicht auf dessen Belange, halten sich lieber an jeder gewinnträchtigen Stange. Lethargie unerwünscht im Raume steht, manch Gestrandeter nach Hilfe fleht.

Da lautet’s genauer aussieben, was wohl verkehrt läuft. Der Verfall unserer Gesellschaft von einem „Irren“ beschrieben? Solche gezielter Vorwurf sich des öfteren häuft? Klaus Kinski mag für manche als cholerisch gelten, doch Recht hatte er mit seinen Schelten! Denn sie wissen nicht, was sie tun? Oder wollen sich lieber auf ihren raubtierkapitalismusträchtigen Lorbeeren ausruhen?

Kein einfach daher geplapperter Schmutz, jene berechtigte Kritik, Alibiveranstaltung für ein ruhigeres Gewissen, der Umweltschutz, wir werden dabei Stück für Stück nonstop beschissen. Wenn der Fortschritt keinesfalls nett anklopft, sind am Ende Lösungen in Gehirnwindungen blockiert verstopft?

Was soll jenes prestigeartiges Streben? Der Bundestag blickt dem Ende seiner Teeniezeit entgegen, es weht erstmalig ein rechter Wind durch den Plenarsaal, aber manch Wähler scheint’s egal. Wie das fruchten kann, sieht man nicht irgendwann, sondern längst in den USA. Jener Donald Trump als exemplarisches Beispiel für eine verrohte Gesellschaft gilt. Nur wer ist dabei tatsächlich gewillt, mal endlich dies anprangernd aufzuzeigen? Abwarten bis jener Narzißt wird’s vergeigen?

Die Welt ist fies, Mensch auf ewiger Suche nach dem verlorenen Paradies. Doch daran ist er wohl entscheidend selbst beteiligt, weil er stur Geldströme heiligt. Linke Politik wird hierzulande gezielt an den Rand gedrängt, simpel Propaganda ablenkt, wo drückt der Schuh? Oscar Lafontaine nimmt Stellung im Interview, und der ahnungslose Wähler schaut erstaunt zu.

Das Gebot der Stunde kann nur lauten: Nie wieder Rechtsradikalismus. Keineswegs dahergesagter Stuß, vielmehr sollte uns die Geschichte lehren, daß ansonsten noch mehr Gewalt wird sich vermehren, am Ende das Diktat des Faschismus wiederkehren. Wollen wir das wirklich erneut zulassen, jenes abgrundtiefe, verachtenswerte Hassen?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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