Manchmal fast schon vorbei


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Manchmal und irgendwie,
fast schon ohnegleichen,
gedankenverloren
gingst du auf die Knie,
meinst, es würde reichen,
kämst davon ganz ungeschoren.

Welch Irrtum du verfallen,
weil Argwohn ihr Sinn,
Profitgedanken das Ziel.
Sektkorken erneut knallen,
Soziales weg, einfach dahin,
ausgerissen mit Stumpf und Stil.

Manchmal und überhaupt,
fast schon der Ohnmacht
äußerst nah,
obwohl ans Gute geglaubt,
wurde bösartiges entfacht,
wie schon so oft geschah.

Welch ständige Wiederholung
Mensch sich gefallen läßt,
opfervoll, fast widerstandslos.
Keine Revolte kommt in Schwung,
auch nicht im Jetzt,
um zu reinigen rigoros.

Manchmal und zu guter Letzt,
fast schon als es zu spät,
erwachen klare Geister.
Verbannen, was aufhetzt,
damit nicht alles durcheinandergerät.
Stoppt Haß, bevor dieser immer dreister!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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