Kein „Hau ab“ bringt politische Entscheidungen auf Trapp


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Satirischer Rückblick…

Was nützt des Volkes Klag’, egal wer in Berlin das Land regieren mag, wenn Politik zu sehr entrückt von den Sorgen und Nöten der Geprellten. Dies viele keineswegs entzückt, doch helfen da wirklich lauthalse Schelten? Kein Abwarten, Angie bewerfen mit Tomaten? Letztlich Sinnlostaten, weil Staatsgewalt sich stets durchsetzt. Dann hat’s sich ausgehetzt.

Wie denn das, kein Recht auf Lügen, auf Betrügen? Man verdirbt denen den Spaß? Na, die, die als Mob durch Straßen, auf Plätzen toben, – manche sie gar loben -, was soll dieser Sinnloshaß? Wenn Geräte zwischen Rat und Reden geraten, sollen wir dann noch seelenruhig abwarten? Mitnichten, wir müssen uns erst recht dem Frieden verpflichten.

Na, eben drum, liegen doch vom letzten großen Krieg hier genug Bomben herum. Eine Frankfurter Fliegerbombe neulich Deutschlands größte Evakuierung erzwang. Politiker, die Waffenverkäufe initiieren: Da geht’s lang, hinfort, sonst werden wir alles verlieren, Frieden dann ein verbanntes Wort.

Doch Politik zwischen Medienspektakel und Augenauswischerei sich präsentiert, zur Bundestagswahl es pressiert. Immer mehr Menschlichkeit erneut verliert, weil obendrein mal wieder Rechtsextreme gewählt werden, jene bösartigen, haßstreuenden Schergen. Ach, was lob ick mir, wenn die Gedanken bei dir: Es blitzt und funkt von Höhepunkt zu Höhepunkt. Leute, die Liebe nur kann uns retten, befreit Euch von jenen Ketten, die uns verlockend angeboten. Daher niemals die Neue Rechte voten! Wer rettet die Wähler vor der Gleichgültigkeit? Ist es schon wieder soweit?

Was läuft da nicht alles schief, spiegelverkehrt ein Negativ. Kein Star will be born, weil ein Horn bleibt ein Einhorn, wer nicht träumt, ist verloren, hat sein Leben letztlich versäumt. Erneut soll ein riesiges Regenwaldgebiet weichen, für Michel Temer soll dessen Korruptionskurs dafür ausreichen. Welch unsagbares Verbrechen an Mutter Erde sich ausbreiten darf, die Weltgemeinschaft schaut halbherzig eher weg, protestiert eben nicht scharf, hat keine eindeutige Haltung im Gepäck.

Dazu gesellen sich Medikamentenreste bei der Wasseraufbereitung. Niemand trifft eine gezielte Entscheidung, die Chemieriesen in die Schranken weisen. Aber immer schön Ahnungslosen gezielte Lügen anpreisen. Die müde Macht des Einzelnen wird gleichwohl nicht entfacht, von Frieden kaum eine Spur, dafür weiteres Elend nur.

Graue Wolken mögen unseren Gedanken folgen, nennt doch Reiter und Roß. Was soll das Ganze bloß? Wer wagt den entscheidenden Anstoß, der die Welt nicht gleich retten mag, aber zumindest hoffnungsfroh versüßen an so manch tristen Tag? Es wird kein Jesus oder Heiland sein, ihr Los bestimmt die Menschheit schließlich ganz allein.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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2 Antworten zu Kein „Hau ab“ bringt politische Entscheidungen auf Trapp

  1. Manfred Corte schreibt:

    den blöden Fehler in der Headline sollte man berichtigen – blamiert den ganzen Artikel

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    • hraban57 schreibt:

      Bevor man hier ne fleißige Diskussion lostritt:
      Das ist gerade ja der Hit,
      natürlich schreibt man statt Trapp eigentlich Trab.
      Jetzt ham wir den Salat.
      Ausgesprochen klingt das Trab viel eher fad,
      drum soll’s lauten Trapp. Ick nehm’s auf meine Kapp.

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