Nennt Reiter und Ross


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Ausgebrannt in angespannter Haltung
ziehen Befürchtungen ihre Bahnen.
Bringen keineswegs nötigen Schwung.
Ob Herrschaften wirklich alles erahnen?

Manch Meldungen sich verdichten,
bewußt gestreut oder zufällig gar ungewollt.
Erneut auf Kurs, etliche zu vernichten.
In etwa zu weit hergeholt?

Gerüchte kursieren, kreisen wie Aasgeier herum,
Verschwörung an jeder Ecke lauert.
Den Menschen wird’s inzwischen zu dumm.
Hat Politik jemals ihre Untaten bedauert?

Geschichtsbücher wälzen, eine Reise ins Leere,
außer man lernt aus der Vergangenheit,
auf daß Krieg und Elend nie wiederkehre.
Doch Mensch ist noch längst nicht soweit!

Die Weichen sinnvoll überlegt stellen,
ein Unterfangen, fast aussichtslos.
Macht läßt sich nicht simpelst prellen.
Nicht länger warten: Nennt Reiter und Roß!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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