Niemand entgeht dem Willen des Kosmos


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Wege aus den Krisen – wenn die Schöpfung uns Menschen belächelt

Einfach mal loslassen, die Probleme, die Krisen, die Sorgen, in den Tag hineinleben, bedenken- und vor allem planlos. Wer vermag solche Ambitionen in die Tat umsetzen können, derweil das Leben seinen Tribut fordert, schließlich man doch eingespannt ist im Job, in der Familie, unter Leuten, die einem argwöhnisch beobachten, manchmal gar tadeln. Ganz so simpel gestalten sich sorglose Entscheidungen keineswegs, oder vielleicht doch?

Was hindert uns daran, bremst einen aus? Materie, der Run aufs Geld, ein System, welches exakt dahingehend ausgerichtet, stets zu funktionieren? Zum großen Teil unbedingt, überall lauern Grenzen, Fallen einer Abhängigkeit, die bereits in Kindertagen beginnt und seinen fatalen Lauf nimmt während des gesamten Lebens. Selbst Eremiten fügen sich wenigstens, weil sie gezielt die Einsamkeit suchen, abgekoppelt vom gesellschaftlichen Leben, bis hinein in die Einöde, fern einer Zivilisation, ausgesetzt der Natur und deren Lauf.

Aber was macht Mensch in jenem Kreislauf der Zwänge, der letztendlich ihn dazu nötigt, sich diesem unterzuordnen? Gleichgesinnte suchen, wenn er denn welche findet? Obendrein mit der schwierigsten Aufgabe, die ohnehin die größte Herausforderung der Menschheit selbst? In Frieden miteinander leben, ohne den anderen zu mißachten, einzuschränken. Genau darin besteht das Grundübel, es gibt nämlich keinerlei Vorgabe bei gleichzeitig vollzogener Entwicklung, die uns alle ausmacht, ob wir wollen oder nicht.

Wer vermag schon das Rad der Zeit zurückdrehen, per Fingerschnippen ein anderes System oder Zusammenleben fordern? Keine Revolution kann das, nur eine bescheiden langsame Entwicklung, die dennoch alle zusammen mittragen und entsprechend lenken. Wer tatsächlich meint, um mal ein sehr reales Beispiel anzuführen, das dramatischste uns alle beschäftgende, die Frage aller Fragen, wie man denn jenen besch…enen Kapitalismus schnellstmögich von dannen jagen könnte, ihn für alle Ewigkeit nie wieder zuzulassen, der wird schneller auf den Boden der Tatsachen geführt, als ihm lieb sein könnte.

Nanu, warum denn das? Ganz einfach, weil die Erfahrungen der Menschheit nicht mit einer kurzfristigen Forderung verschwinden. Was über tausende von Jahren sich auf seine grausame Weise bewährte, jene Ausbeutung und Kriege der Herrschenden übers geschundene Volk, läßt sich nicht wegdenken, hat gezielte Methode, die stets erfindungsreich ihre Macht weiter ausbaut, nicht kampflos ihre Prinzipien aufgeben wird. Selbst wenn Teile des Volkes oder gar eine Mehrheit per Revolte all die „Kapitalistenschweine“ bezwingen, so spielt sich solches eben nicht weltweit ab. Das weiß die Krake jenes eingespielten Systems, nutzt sie eiskalt aus.

Nur ein verinnerlichter Paradigmenwechsel ändert tatsächlich etwas, welches höchstwahrscheinlich mit einer extremen Zerstörungsgewalt begleitend stattfinden wird, mit enormen Opferzahlen, um eventuell Menschen in jene erwünschte Richtung zu bringen.

Akzeptiert gelebte Einsicht, fern jener Gier nach Macht und Materie, somit Reichtum verpönend, den Fokus auf geistige Werte richtend, bietet Mensch die Chance, diesen Weg weiter zu entwickeln, der einst mal begonnen, nach dem Untergang Lemurias verlassen wurde. Manche nennen es „back to the roots“, während heuchlerische Eliten jedwedes Leid billigend in Kauf nehmen. Ihr Ende ist besiegelt, spätestens wenn Mutter Erde nahezu zerstört, der letzte Mensch gen Himmel blickt und die Schöpfung um Verzeihung bittet.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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