UN-Menschenrechtscharta im Widerspruch täglicher Praxis


Das Aus der Bürgerrechte?

Letztendlich spricht nichts gegen ein planerisches Vorgehen, perfide wird es lediglich, wenn dessen Absicht in keiner Weise in Einklang zur Realität steht, im Gegenteil, diese gänzlich auf den Kopf gestellt wird. Was nützt eine UN-Menschenrechtscharta, sie trotzdem als bedeutungslose Phrase täglicher Praxis verkommt, wer das Weltgeschehen kritisch beobachtet, kann nur zu dem Schluß gelangen, daß hier eine Verlogenheit sondergleichen herrscht.

Als noch zu Beginn in verschwörungstheoretischen Kreisen der Verdacht geäußert wurde, die 9/11-Geschehnisse seien der Startschuß, die Menschen- und Bürgerrechte ganz bewußt abzubauen, belächelten große Teile der Bevölkerung sich in Sicherheit wiegend, es könne nicht sein, was nicht sein dürfe, schließlich habe man doch politisch manifestierte Garantien, man denke nur an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) oder staatlich verbriefte Rechte in den jeweiligen Verfassungen.

Global geplante Kontrolle toppt selbst Huxley oder Orwell

Längst müssen immer mehr Zeitgenossen, sofern sie denn aufwachen, feststellen und zugeben, daß da einiges in den vergangenen Jahren umgesetzt wurde. Weder kann man nunmehr den Tag der Menschenrechte wirklich ernst nehmen, zumal längst sehr deutlich sich abzeichnet, daß der Abbau der Bürgerrechte bei totaler Überwachung stattfindet, noch verdeutlicht die weltweite politische Entwicklung ein Ende derartiger Szenarien.

Ganz im Gegenteil, jetzt offenbart sich das ganze Ausmaß einer global geplanten Kontrolle aller Menschen, insbesondere stehen diejenigen im Fokus der Überprüfung, die kritisch die Systeme hinterfragen. Das Ganze etwa doch von langer Hand vorbereitet, dagegen Huxleys oder Orwells düstere Szenarien die Softversion der jetzt eintretenden Realität? Und mit der US-amerikanischen Praxis, auch Journalisten einfach mal auszuspionieren, hat man gleich die Vierte Gewalt im Sack, bevor jene in der Lage, die Menschheit umfassend informieren zu können?

Eine düstere Zukunft oder doch berechtigte Hoffnung?

Das kann niemand wirklich genau wissen. Zumindest sind Endzeitszenarien keineswegs mehr ein Hirngespinst, zumal die perfiden Eliten alles andere als einsichtig sich verhalten, viel eher einiges daran setzen, daß sämtliche bösartigen Waffensysteme angewandt werden in naher Zukunft, weil jeder ein Stück vom Wohlstandskonsumkuchen für sich haben möchte, ohne jedwede Rücksicht auf Mensch, Natur oder Mutter Erde zu nehmen.

Unsere ältere Generation, die noch den Zweiten Weltkrieg miterlebt hatte oder auch jene, die aus heutigen Kriegsgebieten kommen, wissen nur zu genau, was Entbehrungen, äußerste Gewalt bedeutet, die ständig allgegenwärtigen Traumata sie fast alle nicht mehr loswerden. Dennoch zeigt sich, in wie weit menschliche Kraft sich durchsetzt, eben nicht aufzugeben, trotz der Widrigkeiten, auch derzeitig despotischer Systeme. Dabei kristallisieren sich angebliche Demokratien ohne weiteres als Gefälligkeitsgehilfen der Kapitalflüsse, die den eigentlichen Kurs über Erfolg oder Niedergang bestimmen.

Verbleiben dabei noch Lichtblicke? Wenn sich Menschen wehren, Widerstand leisten, sich organisieren, nicht alles unkritisch hinnehmen, dem Konsumrausch entsagen, aussteigen und verändernd andere begeistern, solange besteht Hoffnung. Gleichwohl da schon wieder Stimmen sich melden, die meinen, eine Masse sei träge, bräuchte Führer, die sie an die Hand nehmen. Mag sein, auch daß Kants Aufklärung längst nicht praktisch umgesetzt, trotzdem sind viele kleine Hoffnungsschimmer zu beobachten.

Vor Neid erblaßte Gestalten saßen dereinst auf Pöstchen, um ihre liebgewonnenen Pfründe zu zählen. Des nachts leise Besucher die Welt entzauberten, ihre wahre Gestalt zu entdecken, seitdem keimt Hoffnung auf, daß Gerechtigkeit findet ihren Lauf.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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