Mit Händen und Füßen begrüßen


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Man weiß nie, woran man ist,
wenn man fremde Menschen trifft?
Ihre Namen, die sind unaussprechlich,
sie lachen, wenn es ist unpässlich,
man versteht nicht alles, was sie sagen,
versuchen sie, böse Absichten zu tarnen?

Warum hat er die Heimat verlassen,
nur um radebrechend zu quatschen?
Den, den ich gerade kennenlerne,
ist aus einem Land, von dem ich schwärme.
Das kann er nur bedingt verstehen,
meint, ich hätte zu viele Glanzphotos gesehen.

Über manche Dinge sprech´ ich unbefangen,
da ist er verstockt, kriegt Röte auf die Wangen.
Sogar Gesprächsinhalte empfindet er als freizügig,
fast aufwieglerisch, meint dann, ich sei kratzbürstig.
Wir sind uns in so vielem fremd,
stecken beide in einem anderen Hemd.

Ich erinnere mich an meine ersten Freundschaften,
nach der Neugier kam die Skepsis, bis wir wieder lachten.
Dies ist unabhängig von Kultur, Alter, Bildung,
im Endeffekt zählt nur die gegenseitige Schwingung.
Wir reden, lachen, verstehen mit Händen und Füßen,
gibt es eine bessere Art, sich zu begrüßen?

Nafia

Kategorie: Gedichte

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