Scooter-Auftritt: Ukrainische Haftandrohung ein Skandal


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flickr.com/ interbeat/ (CC BY 2.0)

Mit freundlicher Unterstützung seitens der EU

Der Euromaidan schlägt ohnehin seit Jahren äußerst unangenehme Wellen, denkt man an das Sanktionsprozedere gen Russland, obwohl die USA mit freundlicher Unterstützung seitens der EU und Deutschland selbst, erinnern wir uns an die lautstarke Rede des damaligen Außenministers Frank-Walter Steinmeier auf dem Maidan, wesentlich an dem Umsturz beteiligt waren, der in der Ukraine den folgenden Krieg auslöste.

Nicht Russland ist der Aggressor, die Krim zu schützen somit durchaus Rechtens, sondern der US-Westen trug im wesentlichen dazu bei, daß auch Nazi-Schergen in der Ukraine ihre Macht ausüben dürfen. Das wird jetzt offensichtlich der deutschen Band Scooter zum Verhängnis, nach deren Auftritt auf der Krim folgt nunmehr die ukrainische Haftandrohung, von bis zu acht Jahren Gefängnis kann man ausgehen.

Reisen über Russland auf die Krim seien eine Verletzung ihrer Grenzen, so die Feststellung der Ukraine. Künstler, die seit 2014 auf der Krim mal aufgetreten sind, dürfen somit auch nicht in die Ukraine einreisen, ein Grund, warum die russische Kandidatin Julia Samoilowa beim ESC im Mai nicht teilnehmen durfte. Man kann nur dem Scooter-Gründer und Frontmann H.P. Baxxter zustimmen, der sich mit den Worten „Spasibo, Crimea! See you next time” vor seinem Publikum verabschiedete.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Kurznachrichten

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