Fahnen flatternd wehen


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Im Handumdrehen,
das wirste sehen,
so vieles geschehen.
Jetzt kannste gehen,
da hilft kein Flehen,
auch kein Drehen.
Fahnen flatternd wehen,
Soldaten in Reihen stehen,
Kinder glotzend auf Zehen.
Schon wieder diese Armeen,
gar abends im Fernsehen.

Das nennen sie Leben,
nach Reichtum zu streben,
bloß nichts abgeben.
Erinnerungen aufheben,
auf perfiden Umwegen
Haß durch Straßen fegen,
manche einfach umlegen.
Im Rausche schweben,
sich nur hingeben,
in selbstgefälligen Lobreden
gewählte Intoleranz ausleben.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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