Demokratie im Sommerloch pflegt ihr Wahlvieh


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Satirischer Rückblick…

Das gab’s noch nie, die einen sagen, andere beklagen lang schon, dies sei ja der Hohn. Politik funktioniert nur zum Selbstzweck, wer protestiert, muß letztlich weg. Schluß, aus, keen Verdruß, raus – aus dem eigenen Heim, Ihr seid allesamt nicht allein. Das hätten sie gern, ne Revolution, da herrscht dann ein anderer Ton. Vergeßt man janz schnell darüber jedweden Appell, weil stets jewisse Herrschaften siegen, Ihr werdet gar nüscht kriegen!

Nix eklatant, stattdessen Bücher an der Wand? Nur mal so am Rand: sie zu lesen, keine Schand. In Erinnerung an längst vergangene Zeiten sollte man sich vorbereiten auf das, was da noch kommen mag bishin zum jüngsten Tag.

Mit Blick zum Insektensterben war’s am Ende niemand gewesen. Wat für’n Verderben für die paar Spesen! Einmal Naturkreisläufe auf Ewigkeit weg, Mensch schnell folgend verreck’. Aber immer schön die Persönlichkeit pflegen, was zählt schon all das Leben. Menschliche Ignoranz folgt diesem Todestanz? Drum mögen Satansbraten den Weg zur Hölle finden und ewiglich verschwinden!

Mensch als Nebendarsteller gerade noch mit dabei, erkennt längst sein bösartiges Konterfei. Na, wird’s eigentliche Geheimnis dahinter gelichtet? Wirtschaftspolitik stets dem Konsum verpflichtet, weil Reichtum seine unendliche Gier befriedigt sehen will bis zum endgültigen Overkill. Das wird nichts mit gerechter Waagschale, das ist das Fatale, mißachtet werden sämtliche Signale.

Im Kleinen wie in der Weltpolitik sich verhält, es regiert das Geld. So auch Erdogans despotischem Vorgehen Einhalt geboten werden muß. Sehr zum Verdruß, wer lieber zu einer Diktatur aufschaut, an die man gehorsamst glaubt, obwohl jene jedweden Humanismus raubt.

Worin liegt der Unterschied beim Leihen und Borgen? Es gibt ihn, aber für beides mit Sorgen. Mit Hartz IV läßt die Bundespolitik Betroffene im Stich – wie widerlich! Jugendliche raus aus der Schule, rein ins Berufsleben? Welch brutal irrsinniges Bestreben, das stinkt nach Elitedenken, Weltherrschaftslenken. Macht Euch ein Loch in die Wand, Ihr vertreibt dennoch mitnichten jene Schand.

Während sich wie selbstverständlich in Themar Neonazis tummeln, so manche ganz dreist schummeln, Rechtsextremismus verharmlosen wollen, obendrein angeblich Linksradikale sich mobilisieren sollen. Nun is aba jut, schaut genauer hin: Schon wieder formiert sich die braune Brut. Ick glob, ick spinn’!

Sicher doch, verzeihen und verzichten, selbst wenn sie wieder aus dem letzten Loch kroch? Dann doch lieber schreien und nüscht mehr dichten, solange der Widerstand lebt – noch!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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