Kein Spaß ohne Hass, kein Traum ohne jenen rechten Abschaum


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Satirischer Rückblick…

Für den einen ziemlich Krass, wenn ohne Unterlaß sich tröges Gedankengut ausbreitet, während bösartiges Pläne vorbereitet, für den anderen ein sichtbarer Raum. Globste kaum, wat dort sich find? Na, wart’s mal ab, weeß jedes Kind, die halten uns uff Trapp.

Übertrieben, zuviel, daß die janze Pracht zerfiel? Wer solch Nazi-Gesocks walten läßt, dieses überall schamlos hetzt, darf sich hinterher fragen, ob Mahner nicht doch richtig lagen! Bewußte Provokationen beim G20-Gipfel sollten gerade all jene nicht verschonen, die noch friedlich demonstrieren wollten. Dabei nicht nur harsche Worte grollten, vielmehr am Ende nichts ist niemand, keinem recht, manchem wird gar schlecht.

Schaut mal gezielter zur Türkei, da könnt Ihr sehen, wat och hier kann geschehen. Einerlei, ob das Ende des „Marsches für Gerechtigkeit“ ein neuer Anfang sein wird. Die türkische Bevölkerung noch verwirrt, aber Despoten haben auf Erden nichts mehr verloren, och wenn manche sich fühlen auserkoren, ihren Kurs zu halten.

Das wußten schon die Alten, vom Streit zum Krieg führt dennoch nicht zum Sieg. Mensch möchte im Grunde stets in Frieden leben, wenn da nicht manche nach Macht eben streben. Ist’s so verkehrt, was uns jene Sehnsucht lehrt?

Dabei ist’s nie zu spät. Bei der Lufthansa erfolgt Stellenabbau zu Lasten der Sicherheit und Qualität. Wer die wohl berät? Stets das gleich Bild: nach Profit gelechzt, ganz gezielt. Wir erleben es och bei den Chemielobbyisten, die wandeln uff denselben Pisten. Die EU-Kommission wirbt beim Glyphosat mit einer Light-Anwendung. Welch Redewendung! Statt die Gefahr fürs Volk einzugestehen, tun jene Herrschaften einfach hinwegsehen.

Ein Thema für Gassenhauer oder Krawallprofis? Nö, die ham selbst schiß. Ich auf Arbeit, hab keene Zeit, bin zwar zu manch Schandtaten bereit, aber nu mal langsam, wird schon wenn soweit. So is des mit spontaner Wut, tut real nich jut, weil Eliten das exakt berechnen können, einplanen das Versöhnen. Den Klimawandel gab es immer schon, welch Hohn. Statt des Menschen Treiben mal genauer unter die Lupe zu nehmen, heißt’s abstreiten, sich keineswegs schämen bei so manch dubiosen Gefälligkeiten.

Berechtigte Wut, Rechtsrock-Konzert im thüringischen Themar sorgt für viel Unmut! Schließlich wollen die Nazi-Recken sich nicht weiter verstecken, sondern sich sammeln so kurz vor der Bundestagswahl. Endlich mal eine Partei dabei, die ihre Interessen vertritt, man jahrzehntlang doch litt. Jetzt kann man seinen Rassismus mal ausleben, nach Deutschtum streben. Jene Pappnasen vor lauter Blindheit das Wesentliche übersehen: Alles schon mal geschehen. Die große Mehrheit will an jener Schraube nicht mehr drehen!

Liebe muß auch Ablehnung aushalten, wenn Streit am Schalten und Walten, das betrifft des Menschen Los. Öffnet ja nicht jene Dos’, Pandora genannt, sonst wird alles je Dagewesene für immer verbannt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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