Bloß nicht stillhalten, während Politiker schalten und walten


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Satirischer Rückblick…

Das wußten schon ewiglich die Alten. Nur Konsequenzen blieben meist aus, die tröge Masse macht sich wohl nichts draus, wenn das Leid überhand nimmt, das verbrecherisch Bösartige nach oben schwimmt. Es gilt stets weiterhin, und das ist der eigentliche Sinn: Immer schön nach unten treten, keineswegs beten. Denn wer nach oben buckelt, am Rockzipfel der Reichen nuckelt, darf kein Krieg und Elend beklagen. Aber Hauptsache keene Verantwortung tragen.

Kaum einer ist für sich, das gilt genauso für dich. Widerlich, mit welchen Mitteln Fanatiker andere ködern wollen. Sie sollten sich besser davontrollen. Dennoch Rassisten demonstrierend Berlins Straßen säumen, bösartigst davon träumen, alsbald ihr Gedankengut auszuleben. Wollen wir ihnen niemals dazu Chancen geben!

Während Science Fiction längst die Realität mitgestaltet, tröge Politik über uns schaltet und waltet, sollte der schläfrige Bürger sich fragen, was da geschieht in all den Tagen. Bei unserem Nachbarn in Frankreich sieht man’s zugleich. Macrons absolute Mehrheit vor schwierigen Herausforderungen steht, für vorausschauendes Handeln ist’s nie zu spät.

Wie oft hat sie’s schon gehört, dieses Gejammer von „Nein, Mama“? Selten hat’s dennoch gestört, schließlich geht’s mitnichten um Schuld, sondern um sehr viel Geduld. Auch jene man heraufbeschwor, steht doch beim G20-Gipfel in Hamburg der Ausnahmezustand bevor.

Klatschen viele Hände, wenn das Konzert ist zu Ende? Wir werden sehen, was dabei wird geschehen. Menschen merkwürdig ticken, immer schön nicken? Man möchte sich schon wundern dürfen, wie sorglos manche Champagner schlürfen. Außenseiter wider der Norm beleben zwar die Gesellschaft, dennoch viel Elend etliche dahinrafft.

Kaum jemand hat dabei nen blassen Schimmer, über das Ende von was auch immer. Viele stehen am Abgrund, am Rand. Sein oder Nichtsein – die Antwort hat Mensch selbst in der Hand. Stehen doch viele allein, fühlen sich als Nichtnutz, manchmal trotz Dreifachschutz.

Welch Stilblüten, Geschichten, die das Leben schreibt. Was mancher so treibt, sich selbst einverleibt? Mit Blick zur Politik offenbart sich viel Ungeschick. Was manch einer in der Zukunft wohl sähe? Wiederholung der Kohl-Ära rückt in mögliche Nähe? Zwar hat Merkel nicht dieselbe Ausgangssituation, dennoch herrscht im Lande ein ganz ähnlicher Ton.

Man wird sehen, was im Herbst mag geschehen. Im Grunde badet der kleine Mann die Fehler der Politik aus, verliert seinen Job, sein Haus. Reichtum macht sich nichts draus, Humanität hat sich mitnichten durchgesetzt, dafür werden stets eiskalt Menschenrechte verletzt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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