Sein oder Nichtsein – die Antwort hat Mensch selbst in der Hand


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Trotz getrübten Blickes Hoffnungsschimmer?

Der angeblichen Überwindung des Kalten Krieges, eine großartige Chance bot sich im Herzen Europas mit der Wiedervereinigung Deutschlands, folgt über ein Vierteljahrhundert später nicht nur ein erneuter kalter Krieg, vielmehr eine weltweite Destabilisierung ungeahnten Ausmaßes. Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs fühlen sich gerade die USA dazu berufen, die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Selbstverständlich tauchen dabei verschwörungstheoretische Szenarien auf, die alles andere als verharmlosend die Menschen informieren und warnen wollen, dabei stets eigene Zwecke dienlichst im Auge, der Manipulation wird somit Tür und Tor geöffnet. Mit der unübersehbaren Zunahme weltweiter Arbeitslosigkeit, einer Armut bis hinein in die reichen Industrieländer, ergeben sich Räume für extremistische Strömungen.

Sowohl die Neue Rechte als auch speziell islamistische Terrorbanden nutzen diese neu entstandene Konstellation, dazwischen meinen die betroffenen Staaten, sie könnten derartige Entwicklungen gezielt kontrollieren. Daß dabei Bürger- und Menschenrechte peu à peu verlorengehen, scheint den Staatsmächten mehr als recht und billig zu sein. Eine gewisse Absicht verbirgt sich unübersehbar dahinter, schließlich gilt es, überreiche Eliten zu hegen und zu pflegen.

Die Menschheit steht vor ihrer größten Herausforderung: dem Überleben. Mit kriegerisch-terroristischen Szenarien, meist bewußt geschürt, einer zunehmend sozialen Schieflage sowie weltweitem Elend spitzt sich die Lage dramatisch zu, parallel einhergehend eine Umweltzerstörung gigantischen Ausmaßes, deren Folgen bereits jetzt schon Mutter Erde zu spüren bekommt.

Das alles scheint bestimmten Herrschaften der Politik und Wirtschaft zu wenig zu kümmern, Hauptsache die eigenen Pfründe sind gesichert. Wer tatsächlich meint, eine solche Entwicklung könne ewiglich fortgesetzt werden, scheint die Rechnung ohne den Wirt zu machen, die da lautet: Chaos verbündet sich zu rechtsfreien Räumen, nicht nur unkontrollierbarer Terror nimmt zu, sondern gleichzeitig brechen zivilisierte Systeme zusammen, neben gezielt kontrollierten Gebieten herrscht Anarchie überall dort, wo Staatsmächte an Einfluß verlieren. Die No-go-Areas von heute nehmen somit zu.

Alles Gründe, resigniert in die Zukunft zu schauen? Im wesentlichen kann man dies keineswegs verneinen. Dennoch besteht nach wie vor Resthoffnung, daß in manchen Gebieten dieser Welt Oasen des Friedens aufrecht erhalten werden können. Aber der Preis dafür könnte sehr hoch sein, an deren Grenzen mögen schreckliche Kriege toben, die Menschheit wird erheblich dezimiert ihrem möglichen Ende entgegenblicken.

Wer glaubt, daß heutige Herrschaften solche Überlegungen nicht längst wissen, sollte sich selbst die Frage stellen: Warum ändern sie nichts an ihren Machtansprüchen? Die Antwort darauf könnte ohne weiteres skuril und unlogisch ausfallen. Denn wer sich das eigene Grab schaufelt, denkt erheblich kurzfristig, vielleicht auch deshalb, weil Ausbeutung den Blick für ein friedfertiges Miteinander trübt vor lauter Haß und Raffgier.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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