Wenn das Sommerloch ausfällt


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Satirischer Rückblick…

Weil wir wissen doch ganz genau, am Ende zählt stets das Geld. Drum sei schlau und mach was aus den gegebenen Möglichkeiten, die och in solch wirren Zeiten sich uns offenbaren. Mögen selbst in Scharen vom Elend Getroffene durch die Lande ziehen, weil sie schlicht berechtigt fliehen, bestehen sture Nimmersatte auf ihr Hab und Gut, nutzen aus jedwede Not.

Das Wesen der Sinne beinhaltet nicht Verweilen, keineswegs von Problemen davoneilen, vielmehr in Frieden zusammenleben – das hat uns die Schöpfung mitgegeben! Das interessiert gewisse Machenschaften wohl kaum, für den Bialowieza-Urwald bald aus der Traum? Widerstand in Folge kündigt sich berechtigt an, jetzt und nicht irgendwann.

Drum tragen wir bunte Keider, zeigen jedem Neider, daß wir uns nicht unterkriegen lassen bei jenem stupiden Hassen. Selbst wenn die Gewalt wesentlich mehr zunimmt, dabei Menschlichkeit davonrinnt, Hetze auf Kosten der Terroropfer perfide Wege findet, Politik sich gar schuldlos windet, wird am Ende die größte Kraft im Kosmos, die Liebe, siegen. Bösartigkeit wird schlicht nichts kriegen!

Dort stehen Pflanzen am Straßenrand, wohin wohl die Gerechtigkeit verschwand? Bereits schon zu spät des Abends bevor die Welt untergeht? Wer weiß, wann es soweit. Hauptsache, ohne Scheiß, man ist einfach bereit. Dat jilt och für Paule auf dem Heimweg.

Klingt in Ihren Ohren schräg? Mag schon sein, nicht nur so zum Schein das Chamäleon auf der Jagd auf einem Baume hockt. Die Schöpfung hat nichts verbockt. Der Mensch hat’s in seiner Hand, och wenn bereits gefährlich steht an des Abgrunds Rand. Die DLRG mahnt Zunahme von Nichtschwimmern an. Schön, wer noch schwimmen kann, das Gegenteil keineswegs ne jute Option. Aber Hauptsache Reichtum erklimmt seinen Thron.

Einfach loslassen, so der gutgemeinte Rat, stoppt dieses Prassen, schreitet klug zur Tat. Och wenn Bond ist schuld, nur Geduld. Manch einer mag dies nicht glauben, doch schaut genauer hin, öffnet die Augen, das ist der Sinn! So wie zur Türkei, wo Erdogans Kurs skurile Formen annimmt. Nix einerlei, die Welt ist erneut auf Gewalt getrimmt.

Wir wissen es ohnehin schon, Gruppenstrukturen beeinflussen uns bishin zur Isolation, soziale Systeme in Abhängigkeit zwischenmenschlicher Beziehungen verweilen. Da hilft kein chaotisches Davoneilen, vielmehr gerade zum Trotz gemeinsame Lösungen suchen und finden, sich nicht simpelst herauswinden, einfach verschwinden. Was gilt in höchster Not, kommt gleich einem Gebot? Mensch kann auf Erden nicht friedlich leben, wenn er vergißt, dem Nächsten zu geben.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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