DLRG mahnt Zunahme von Nichtschwimmern an


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Bequemlichkeit allein keinesfalls die Ursache

Früher war alles ganz anders, die Großen brachten den Kleinen das Schwimmen bei, manche durchlebten die harte Tour des ins Wasser geschubst zu werden. Spielte sich dies tatsächlich derart ab? In der Regel eher nicht, die älteren Generationen bestätigen, daß es damals in Schulen den Schwimmunterricht gab.

Geichwohl auch diejenigen, die sich schwer taten, somit nach der Schulzeit Nichtschwimmer blieben. Doch der DLRG mahnt die Zunahme von Nichtschwimmern an, reine Bequemlichkeit allein dürften keinesfalls als Ursache gewertet werden, da spielen sicherlich andere Umstände eine Rolle.

Der soziale Abstieg entpuppt sich gar als lebensrettenden Schutz?

Welch perfide Erkenntnis, die man daraus knüpfen könnte. Wer sich das Freizeitvergnügen wie Schwimmen dauerhaft nicht leisten kann, der gerät auch nicht in Gefahr bei Badeunfällen bis hin zum Ertrinken. Mit Blick zu den Statistiken, 1994 gab es immerhin 775 Todesfälle durch Ertrinken, aber mitnichten Hartz IV, offenbart sich diese Einschätzung eher als Trugschluß.

Eine Milchmädchenrechnung, die man so nicht stehen lassen kann? Allerdings, denn die Zahlen wieder zunehmender Todesfälle im Zeitraum zwischen 2008 bis heute, dazwischen gab es schon weniger Tote zu beklagen, berücksichtigen keineswegs die am Rande der Gesellschaft gedrängten Hartz-IV-Empfänger.

Insofern hat die Politik bei heranwachsenden Kindern in solchen Verhältnissen ohnehin gänzlich gepennt, sie allein gelassen. Wer in der Schule das Schwimmen erlernen soll, hat kaum eine Chance, in der Praxis zuhause dies zu vertiefen. Der hiesige Sozialstaat und seine schrecklich nette politische Familie offenbart seine Abkehr vom Volk, Hauptsache man bedient Eliten und deren Gönner.

Der Großteil der Menschheit lebt am Meer – Nichtschwimmen keine gute Option

Jetzt kann man als eingeschworene Landratte natürlich simpelst den Kontakt mit dem Element Wasser vermeiden, das Badewannenbaden oder Duschen einmal ausgeklammert, sich somit in kein Boot setzen, keine Schiffsreise antreten oder einfach nur am Strand eines Sees oder am Meer liegen, vielleicht mal maximal knietief durchs Wasser waten, wer nicht schwimmen kann. Ob das wirklich prickelnd ist, muß ein jeder für sich selbst entscheiden.

Aber wenn der Großteil der Menschheit am Meer lebt, wäre es durchaus sinnvoll, schwimmen zu können. Sicherheitshalber, ganz abgesehen vom Vergnügen jener Fortbewegung im Wasser, ebenso spielerisch mit Gleichgesinnten. Somit ist die Politik auch hierzulande gefordert, jene Mißstände zu registrieren und zu beheben. Das gehört nicht nur zum Image einer Nation, die den Anspruch hat, sich als Sozialstaat zu bezeichnen. Es sollte gar völlig selbstverständlich sein!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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