Wir tragen bunte Kleider


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Keine Sonne soll mehr scheinen,
kein Mond die Nacht in Lichte kleiden,
Stürme sollen durch Dörfer jagen,
Gewitter sich überall entladen.

Geschlossen sein alle Augen,
nur Blicke für das Grauen.
Finsternis soll sein in Leib und Seelen,
bis verkümmert, verdorrt aller Leben.

Das hättet ihr wohl gern,
ihr Möchtegern-Herrn!
Ihr feigen, dunklen Gesellen,
vor eure Handlanger werden wir uns stellen.

Wir werden die buntesten Kleider tragen,
die Namen eurer Opfer jederzeit aufsagen.
Wir singen an den Gräbern die traurigsten Lieder,
wir knien ehrwürdig vor ihnen nieder.

Weder Terror noch Ängste werden uns aufhalten,
die Toleranz, die Nächstenliebe zu verbreiten.
Das Gute siegt, vertreibt eure Schatten,
im Gegensatz zu euch haben wir unsere Liebe als Waffen.

Liebe verbindet, vereint, erschafft neues Leben,
mehr und mehr Menschen stellen sich euch entgegen.
Ihr sät Haß durch Hetze, Drohungen und Anschläge,
wir säen Mut zur Verbundenheit aller Menschen dieser Erde.

Wir tragen bunte Kleider, singen Lieder Hand in Hand,
wir sind Schwestern, wir sind Brüder, miteinander verwandt.
Ihr seid bloß Diener, euer Geist ist in Besitz von Schleimscheißern,
Ihr seid Kriecher, keine Krieger, wer hat schon Angst vor Bettseichern?

Nafia

Kategorie: Gedichte

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