Verjagt die Ungerechtigkeit


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Vorurteile kursieren bereits ne Weile,
weil och noch bestätigt worden waren.
Warum man ihnen das mitteile?
Da Mitläufer sich fanden in Scharen.

Stets sie Häme voller Inbrunst pflegen,
man sich davon Vorteile verspricht.
Kaum einer wollte sich über Haß aufregen,
diesen vermeiden, wäre höchste Pflicht.

Jene Botschaften ungebremst sich verbreiten,
in sozialen Netzwerken herrscht ein böser Ton.
Dort gilt, was immer geschah zu allen Zeiten:
Wer nicht mitschwimmt, den tun sie bedroh’n.

Die Sprache der Gewalt nimmt längst Überhand,
Politik schweigend solch Zustände duldet.
Eine menschlich gesunde Gesellschaft steht am Rand,
da zuviel Armut dem Reichtum alles schuldet.

Wann wird der Mensch endlich begreifen,
wie arglistig die Gier für Krieg und Elend sorgt?
Wie lange noch lassen wir uns einseifen?
Ändert’s jetzt, es geht, seid unbesorgt!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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