Im Schein des Kosmos


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Gedanken kreisen durch das All,
bringen Ideen massenweise hervor.
Mensch steht stets vor seinem Untergang,
kaum eine durchgreifende Lösung in Sicht.
Seine Herrschaften sind im freien Fall,
doch zu wenige klimmen Leitern empor,
verfallen manch ablenkenden Überschwang,
befinden sich kurz vorm jüngsten Gericht.

Da, ein Raunen durch die Landschaft zieht,
weil Veränderung absehbar gutes verheißt.
Trotz jahrelanger Resignation Hoffnung erscheint,
den letzten Halm Beherzte ergreifen.
Seht nur, wie der Pöbel scharenweise flieht,
manch einer seinen Reichtum an sich reißt,
in all dem Elend und der Not ein Kind im Stillen weint.
Er will seine Verbrechen nicht im geringsten begreifen.

So hat der Kosmos endlich seine verdiente Ruh,
zu lange er geduldig des Menschen Treiben zuließ.
Nichts vermag die Schöpfung aufzuhalten,
weder Krieg, noch Elend oder all dieser Schmerz.
Egal ob Allah, Buddha, Gott oder Manitu,
so manch Mensch wortreich von sich stieß,
schon in Urzeiten wußten zu genau die Alten,
vom stetig pochend gerechtem Herz.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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